HIM-Preis 2016 fördert Projekte zur Integration Geflüchteter

Die Hamburger Initiative für Menschenrechte e.V. (HIM) will 2017 zum zweiten Mal den HIM-Preis in Höhe von 10.000 Euro verleihen. Der Preis will herausragende Projekte, Initiativen und Organisationen würdigen, die sich in Hamburg im Bereich Bildung, Ausbildung und berufliche Integration Geflüchteter verdient gemacht haben. Die Preisträger sind von einem unabhängigen Expertengremium nominiert worden, deren Mitglieder bereits langjährig im Bereich der Flüchtlingshilfe tätig sind.

Der Preis will eine staatlich nicht geförderte Initiative unterstützen, die „geeignet ist, Ursachen von Migration aufzuzeigen und die Flucht als solche durch Präventivmaßnahmen vor Ort zu verhindern (…) Aus unserer Sicht kämen Projekte in Nigeria, Niger, Gambia und Eritrea in Betracht, aber auch Projekte, die in der Rückkehrerberatung tätig sind. Es ist im Übrigen nicht zwingend notwendig, dass die Aktivitäten durch eine Hamburger Organisation betrieben werden. Die HIM e.V. findet sich im Internet hier: http://www.menschenrechte.hamburg/

Charta zur Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen

Wichtiges Thema: Charta zur Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen. Das AKTIVOLI-Landesnetzwerk Hamburg, der DGB Hamburg, sowie das Hamburger Fachkräftenetzwerk – das Aktionsbündnis für Bildung und Beschäftigung Hamburg, haben dazu vor kurzem die  ‚Charta – Engagementfreundliche Einrichtung‘ vorgestellt: „Die Charta formuliert Hinweise und Regelungen für die Gestaltung und Ordnung eines konstruktiven und wertschätzenden Miteinanders von bezahlten, beruflichen Mitarbeitenden und freiwillig Engagierten in einer Einrichtung.“ (Quelle: Website AKTIVOLI)
http://www.aktivoli.de/de/ueber-uns/charta-e-e.html

Wissensmanagement in Non-Profit-Organisationen | VENRO Fortbildung

Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO)

Wissensmanagement in Non-Profit-Organisationen

01.12.2016, 10:00 Uhr bis 02.12.2016, 16:00 Uhr in Bonn

Die zweitätgige Fortbildung zum Thema Wissensmanagement richtet sich an Projektreferntinnen und Projektrefernten sowie Projektmitarbeiter deutscher entwicklungspolitischer NRO.

Beim Planen und Umsetzen von Projekten in sozialen Veränderungsprozessen passiert Vieles – in der Regel verwenden wir zu wenig Zeit, die gemachten Erfahrungen zu reflektieren und für die Zukunft zu nutzen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen nicht nur viel Wissen in die Organisation mit, sondern akkumulieren auch sehr viel Wissen im Laufe ihrer Anstellung.
Welches Wissen liegt in meiner Organisation oder in meinem Projekt vor? Welches Wissen ist strategisch nützlich für die Organisation? Wie kann das Wissen und der wertvolle Erfahrungsschatz meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich genutzt werden?
Der strukturierte Umgang mit Wissen und vor allem Erfahrungen in Projekten ermöglicht uns, zu lernen und unser Tun weiterzuentwickeln.

Bitte melden Sie sich bis zum 15. November 2016 online an: https://www.otseinladung.de/event/7ac10a768c

Neues VENRO-Serviceangebot für NRO

Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe  hat unter http://venro.org/service/ ein vielfältiges Informationsangebot eingerichtet. Auf dieser Webseite finden Sie ab sofort Fortbildungsangebote, eine Good-Practice-Bibliothek sowie einen kostenlosen Selbsttest, mit dem NRO feststellen können, wie gut sie im Vergleich zu den #VENRO-Standards abschneiden.

Ausschreibung FREIRÄUME! Fonds für kulturelle Projekte mit Geflüchteten

3fcdee79c3Es gibt einen neuen Fonds bei der Hamburgischen Kulturstiftung. Er richtet sich an funktionierende Orte der Stadtteilkultur, die schon jetzt herausragend gute Arbeit in der lokalen Kulturarbeit für und mit Geflüchteten leisten. Aber auch an künstlerische und kulturpädagogische Projekte, Programme, Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen, die kulturelle Angebote mit und für Geflüchtete durchführen.

Wer kann sich bewerben

Bewerben können sich sowohl Stadtteilkulturzentren, Bürgerhäuser, Jugendzentren, Geschichtswerkstätten als auch Flüchtlingseinrichtungen sowie kulturelle Institutionen, freie Initiativen, Vereine und Einzelpersonen. Die Projektdurchführenden sollten über eine nachweisbare künstlerische oder kulturpädagogische Qualifizierung verfügen.

Beantragt werden können Fördermittel für künstlerische und kulturpädagogische Projekte in Hamburg, die zur Integration und Partizipation von Geflüchteten beitragen und den interkulturellen Dialog unterstützen. Gefördert werden sowohl Projekte mit Geflüchteten als auch Projekte für Geflüchtete. Dies können sowohl künstlerische und kulturpädagogische Vorhaben sein, die in naher Zukunft realisiert werden und neue Impulse setzen als auch bewährte Projekte und Programme. Der Projektförderfonds ist offen für alle künstlerischen Sparten und Bereiche.

Sie können zwischen 5.000 und 15.000 Euro für Ihr Projekt beantragen. Ein finanzieller Eigenanteil wird nicht vorausgesetzt. Kofinanzierungen durch die Stadt Hamburg, andere Stiftungen oder Förderer sind zulässig.

Die Projekte sollten mehrere der folgenden Qualitätskriterien erfüllen:

• Ermöglichung von Orten der Begegnung bzw. von geschützten Freiräumen für den interkulturellen Dialog

• Ermöglichung von kultureller/gesellschaftlicher Teilhabe

• Partizipationsmöglichkeiten für Geflüchtete ohne Sprachbarrieren

• Niedrigschwelliger Zugang zu kulturellen Angeboten in Hamburg

• Vermittlung von Willkommens- und Anerkennungskultur

• Künstlerische und/oder kulturpädagogische Auseinandersetzung mit kulturellen und/oder biographischen Hintergründen und/oder aktueller Lebenssituation

Verfahren und Modalitäten

Die Anträge können laufend an die Hamburgische Kulturstiftung gestellt werden. Eine Förderentscheidung liegt maximal sechs Wochen nach vollständiger Projekteinreichung vor. Die Förderentscheidung wird von der Geschäftsstelle der Hamburgischen Kulturstiftung getroffen. Sie werden schriftlich benachrichtigt, ob Ihr Projekt gefördert wird oder nicht.

Ein Beirat, bestehend aus Körber-Stiftung, Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Hamburgische Kulturstiftung, Nordmetall-Stiftung, Gabriele Fink Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, Stadtkultur Hamburg, trifft sich quartalsweise und begleitet die strategische Ausrichtung des Fonds.

Förderanträge müssen in schriftlicher Form in dreifacher Ausfertigung per Post eingereicht werden an:

Hamburgische Kulturstiftung, z.Hd. Caroline Sassmannshausen, Hohe Bleichen 18, 20354 Hamburg.

 Ein Förderantrag umfasst:

a) das Antragsformular zum Förderantrag (zu finden unter www.kulturstiftung-hh.de , Stichwort »Projektförderung«),

b) eine detaillierte Projektbeschreibung mit folgenden Informationen:

• Konzept

• Ort und Zeitplan des künstlerischen oder kulturpädagogischen Projekts in Hamburg

• Projektdurchführende (Lebenslauf, Nachweis über künstlerische oder kulturpädagogische Qualifizierung)

c) einen aussagekräftigen Finanzierungsplan mit folgenden Eckdaten:

• Kostenkalkulation mit Übersicht über die geplanten Ausgaben mit Angabe der einzelnen Positionen

• Finanzplan (bitte vermerken, welche Mittel sicher und welche noch ungesichert sind, z.B. bei offenen Anträgen bei anderen Förderein-richtungen.)

• beantragte Fördersumme (5.000 bis 15.000 Euro)

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Caroline Sassmannshausen, Projektbereich Kinder- und Jugendkultur/Kulturelle Bildung, Tel.: 040/339099, Email: sassmannshausen@kulturstiftung-hh.de

Wie organisieren und vernetzen sich Initiativen in der Flüchtlingshilfe?

Mit ganz unterschiedlichen Koordinierungsmodellen in Kommunen und Städten beschäftigt sich eine Qualitative Studie des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung. Wie gelingt Eigenorganisation, Vernetzung und Kooperation, wenn viele Initiativen am selben Thema arbeiten? Qualitative Studie des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung.

Workshop: Fördermöglichkeiten in der epol. Arbeit für migrantische Organisationen

Vorgestellt werden Förderinstrumente für Projekte der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland sowie zur Armutsbekämpfung im Ausland. Anhand praktischer Übungen wird eine eigene Antragstellung geübt. Dabei werden folgende Fragen geklärt: Wie entwickle ich ein Projekt? Welche Voraussetzungen muss mein Verein erfüllen? Welche Förderquellen gibt es und wofür und wofür kann man Gelder beantragen? Was sollte vor einer Antragstellung geklärt sein? Veranstaltet wird das Seminar in Berlin am 7. und 8. 10. Von Engagement Global im Auftrag des BMZ. Anmeldung: https://www.engagement-global.de/veranstaltung-detail/engagement-unterstuetzen-foerdermoeglichkeiten-und-grundlagen-der-antragstellung-okt16.html

Strategische Öffentlichkeits- und Medienarbeit in Non-Profit-Organisationen

Das Trainingsbuch „Strategische Öffentlichkeits- und Medienarbeit in NPOs: Konzeption entwickeln, Aufmerksamkeit erzeugen, Unterstützung gewinnen“, herausgegeben von Akademie Management und Politik (MuP) der Friedrich-Ebert-Stiftung, zeigt praxisnah auf, wie und mit welchen Instrumenten Öffentlichkeitsarbeit strategisch und wirkungsvoll ausgerichtet werden sollte. http://www.fes-mup.de/veroeffentlichungen/trainingsbuecher/strategische-oeffentlichkeits-und-medienarbeit-in-npos.html

Seminare der Schmitz-Stiftungen zur Qualität von Auslandsprojekten

„Unter dem Titel „Was ist ein gutes Auslandsprojekt?“ bieten die Schmitz-Stiftungen vom 16.-17. September 2016 ein Seminar in Bonn an, in welchem Methoden und Instrumente der Projektentwicklung und -begleitung vorgestellt werden. Es richtet sich an gemeinnützige Organisationen, die Kontakte in Länder des Globalen Südens haben und ein Partnerschaftsprojekt durchführen möchten. Weitere Informationen finden Sie unter:  http://www.schmitz-stiftungen.de/de/ez-kleinprojektefonds/was-ist-ein-gutes-auslandsprojekt/.“

zusammen-für-flüchtlinge.de unterstützt soziale Projekte für geflüchtete Menschen

Mit zusammen-für-flüchtlinge.de hat betterplace eine Spendenplattform nur für Projekte aus dem Bereich der Flüchtlingshilfe geschaffen. Und da viele Menschen sich selber mit Ihrer Zeit einbringen möchten, bilden wir darauf mittlerweile auch zahlreiche Angebote für Ehrenamtliche ab. Wenn Du Dich also für Flüchtlinge engagierst und noch Mitstreiter suchst, kannst Du hier kostenlos Dein Angebot registrieren.

Stiftungen für Hamburg – Fonds „Flüchtlinge & Ehrenamt“

Einen Antrag können stellen:
Initiativen jeglicher Rechtsform sowie Einzelpersonen. Nicht gemeinnützig anerkannte Initiativen oder Einzelpersonen mögen sich eine als gemeinnützig anerkannte Einrichtung suchen, auf deren Konto die Fördergelder überwiesen werden. Ein Referenzschreiben einer begleitenden Institution (bspw. Leitung Flüchtlingsunterkunft oder Kirchengemeinde) wird erwartet. Details sind den Formularen zu entnehmen. Mehr dazu: http://www.buergerstiftung-hamburg.de/fonds_fluechtlinge_ehrenamt/

Downloads
(Zum Ausfüllen bitte speichern. Unterschriften können digital oder nach erfolgtem Ausdruck handschriftlich eingefügt werden.)

Antragsformular
Referenzschreiben

Ansprechpartnerin für Antragstellende
Petra Grüber
petra.grueber@buergerstiftung-hamburg.de
Tel. 040 87 88 96 9 -70

Anträge zu Projektförderungen für Patenschaftsinitiativen in der Flüchtlingshilfe wenden sich bitte an „Landungsbrücken für Geflüchtete„.

VENRO Fortbildungsreihe: Qualität und Wirksamkeit entwicklungspolitischer NRO

Neue VENRO-Fortbildungsreihe

Um die Qualität und Wirksamkeit entwicklungspolitischer NRO zu sichern und auszubauen, bietet VENRO eine neue Fortbildungsreihe an. Inhaltlich geht es um Themen wie die Umsetzung des menschenrechtsbasierten Ansatzes, Transparenz oder Gendergerechtigkeit in der Projektarbeit. Am 4. Juni 2016 findet in Bonn die erste Veranstaltung unter dem Titel „Gute Vereinsführung: Umsetzung von Qualitäts- und Transparenzstandards in der Praxis“ statt.

Die Fortbildung richtet sich an die Aufsichtsebene von Vereinen, an Vorstände und an Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, die ihre Organisation zukunftssicher machen möchten. Sie bietet praxisnahe Einblicke in die Verbesserung von Qualität und Wirksamkeit von NRO in der Entwicklungszusammenarbeit. Anmeldung über Eine Welt Netzwerk Hamburg ist möglich. http://venro.org/services/termine/

EZ-Kleinprojektefonds der Schmitz-Stiftungen für Projekte im Ausland

Neue Finanzierungsmöglichkeit für Entwicklungsprojekte im Globalen Süden

Für die Entwicklungsprojekte der Südpartner von gemeinnützigen Nichtregie-rungsorganisationen (NROs) aus den westdeutschen Bundesländern gibt es eine neue Finanzierungsmöglichkeit: Den EZ-Kleinprojektefonds.
Der EZ-Kleinprojektefonds fördert Projekte der Entwicklungszusammenarbeit, die einen unmittelbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen be-nachteiligter Menschen in Entwicklungsländern leisten.

Im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe sollen die Fähigkeiten der Partnerorganisati-onen für eine partizipative und eigenständige Projektarbeit gestärkt werden.
Insbesondere für ehrenamtlich getragene NROs bietet der neue EZ-Kleinpro-jektefonds regelmäßige Qualifizierungsseminare mit praktischen Hinweisen und Übungen zu Projekteinschätzung, Antragstellung, Bericht und Abrechnung an.

Der EZ-Kleinprojektefonds wendet sich ausdrücklich auch an migrantisch-diaspo-rische NROs, die mit ihren besonderen vor Ort Kenntnissen wichtige Impulse für eine sinnvolle und wirksame Projektförderung setzen können.
Antragsteller sind grundsätzlich westdeutsche, gemeinnützige NROs. Die maxi-male Fördersumme pro Entwicklungsprojekt beträgt 20.000 EUR. Bis zu 75% der Gesamtprojektsumme können bezuschusst werden. Eine Eigenleistung der An-tragsteller in Höhe von 25% muss in Deutschland aufgebracht werden. Eine Pro-jektlaufzeit von bis zu einem Jahr ist möglich.

Der EZ-Kleinprojektefonds der Schmitz-Stiftungen erhält maßgebliche Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Das BMZ setzt hiermit einen besonderen Akzent der verstärkten Zusam-menarbeit mit der deutschen Zivilgesellschaft.

Detaillierte Informationen erhalten interessierte westdeutsche NROs bei den Schmitz-Stiftungen unter www.schmitz-stiftungen.org. Ostdeutsche NROs wen-den sich bitte an die Stiftung Nord-Süd-Brücken, die vergleichbare Fördermög-lichkeiten bietet (www.nord-sued-bruecken.de).
Schmitz-Stiftungen