Broschüre „Fördertöpfe für Vereine“ vom Netzwerk Selbsthilfe neu erschienen

Die Broschüre „Fördertöpfe für Vereine“ vom Netzwerk Selbsthilfe ist neu erschienen. Die 13. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage der Broschüre kann ab sofort per Online-Formular bestellt werden. http://bestellen.netzwerk-selbsthilfe.de

Die Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen sind ein praxisorientiertes Nachschlagewerk für alle Gruppen und Initiativen, die nach alternativen Finanzierungswegen zur Verwirklichung ihrer Projektideen suchen. Die Broschüre porträtiert mehr als 410 regionale, bundesweite und internationale Stiftungen und Förderquellen und bietet umfangreiche Tipps zu Fördermöglichkeiten in den Bereichen Bildung, Jugend, Arbeit, Umwelt­, Soziales, Migration, Antifaschismus, Inklusion, Wohnen, Kultur, Frauen, Queer Leben und Entwicklungspolitik. Die sorgfältig recherchierten Hinweise auf unterschiedliche Fördermöglichkeiten, das umfassende Schlagwortregister sowie praktische Tipps und Tricks zur Antragstellung, machen die Broschüre zu einem kompetenten Wegweiser durch den Förderdschungel.

Neu in der Broschüre: Stiftungen mit Sitz im Ausland

Herausgegeben von Netzwerk Selbsthilfe e.V., 13. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2017, 248 Seiten, 22 Euro plus Porto + Verpackung. (Der Rechnungsbetrag enthält keine USt. nach §19 UStG.)

Zu bestellen per Rechnung unter: http://bestellen.netzwerk-selbsthilfe.de/node/37

Ergänzend dazu gibt es die Broschüre „Schwein gehabt – Förderpreise für zivilgesellschaftliche Aktivitäten“ in der 1. Auflage.

CIM Förderangebot: Migration und Flucht | Pilotförderung 2017

Migration und Flucht bewegen die Welt – in Herkunftsländern, in Transitländern und in Zielländern wie Deutschland. Deshalb richtet das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) sich dieses Jahr mit einem neuen Förderangebot für Projekte rund um diese Themen an Migrantenorganisationen. CIM schreibt uns dazu:

cim-logo-de„Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) laden wir Sie herzlich ein, Teil dieser Initiative zu werden. Sie als Vertreter der Migrantenorganisationen sind die besten Kenner der kulturellen Hintergründe, Sorgen und Bedürfnisse Ihrer Landsleute und können mit Ihren Ideen und Ihrem Engagement einen großen Beitrag dazu leisten, dass von Flucht betroffene Menschen Perspektiven entwickeln können.

Gefördert werden können Projekte die:

  • Perspektiven in den Herkunftsländern schaffen,
  • Fähigkeiten und Kompetenzen von Geflüchteten in Vorbereitung auf eine perspektivische Rückkehr (von Deutschland in die Herkunftsländer) stärken,
  • eine erfolgreiche Reintegration von rückkehrenden Migranten und Geflüchteten im Herkunftsland unterstützen,
  • Zur Verbesserung der Lebensumstände von Binnenvertrieben oder Geflüchteten in Transitländern beitragen.

Aktivitäten können z.B. Qualifizierung, Aufklärung, Informationsvermittlung, Dialog, Mediation und Versöhnungsarbeit und andere thematisch relevante Bereiche umfassen.

Bitte beachten Sie, dass Projektvorschläge zur Integration von Flüchtlingen in Deutschland durch unser Programm nicht gefördert werden können!

Unser Förderangebot richtet sich speziell an Migrantenorganisationen aus Afghanistan*, Albanien, Äthiopien, Ägypten*,  Eritrea*, Ghana, Irak*, Jordanien, Kamerun, Kenia, Kolumbien, Kosovo, Marokko, Nigeria, Palästinensische Gebiete, Serbien, Senegal*, Somalia*, Syrien*, Tunesien und Ukraine.

(Projektaktivitäten, die direkt in den mit „*“ gekennzeichneten Ländern umgesetzt werden sollen, sind nicht förderfähig.) 

Bei einer Projektumsetzung in Deutschland unterstützen wir mit bis zu 20.000 Euro. Möchten Sie Projekte zusammen mit lokalen Partnerorganisationen in Herkunfts- oder Transitländern durchführen, kann die Förderung bis zu 35.000 Euro betragen.

Hat Ihr Verein einen konkreten Vorschlag und möchte sich zu einem oder mehreren dieser Themen engagieren? Dann reichen Sie eine Projektskizze ein!

Der Auswahlprozess erfolgt in zwei Schritten:

(1) Bitte reichen Sie zuerst eine Projektskizze ein. Das entsprechende Formular finden Sie im Anhang dieser Email. Nutzen Sie nur dieses Formular und senden Sie uns vorerst keine weiteren Unterlagen/Dokumente zu. Der Einsendeschluss für Ihre Projektskizzen ist der 30.11.2016.

(2) Nach Prüfung aller eingereichter Vorschläge setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.

Kommt Ihre Projektidee in die engere Auswahl, werden wir Sie im zweiten Schritt bitten, einen detaillierten Antrag auf Projektförderung einzureichen.“

Zusatzinformation: zusatzinformation_cim-foerderangebot-migration-flucht

Kontakt

Nora Seddig
Programm Migration für Entwicklung
Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM)
Dag-Hammarskjöld-Weg 1-5
65760 Eschborn
T +49 6196 79 – 6443
migration@cimonline.de
I   www.cimonline.de / www.giz.de

Seminare der Schmitz-Stiftungen zur Qualität von Auslandsprojekten

„Unter dem Titel „Was ist ein gutes Auslandsprojekt?“ bieten die Schmitz-Stiftungen vom 16.-17. September 2016 ein Seminar in Bonn an, in welchem Methoden und Instrumente der Projektentwicklung und -begleitung vorgestellt werden. Es richtet sich an gemeinnützige Organisationen, die Kontakte in Länder des Globalen Südens haben und ein Partnerschaftsprojekt durchführen möchten. Weitere Informationen finden Sie unter:  http://www.schmitz-stiftungen.de/de/ez-kleinprojektefonds/was-ist-ein-gutes-auslandsprojekt/.“

EZ-Kleinprojektefonds der Schmitz-Stiftungen für Projekte im Ausland

Neue Finanzierungsmöglichkeit für Entwicklungsprojekte im Globalen Süden

Für die Entwicklungsprojekte der Südpartner von gemeinnützigen Nichtregie-rungsorganisationen (NROs) aus den westdeutschen Bundesländern gibt es eine neue Finanzierungsmöglichkeit: Den EZ-Kleinprojektefonds.
Der EZ-Kleinprojektefonds fördert Projekte der Entwicklungszusammenarbeit, die einen unmittelbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen be-nachteiligter Menschen in Entwicklungsländern leisten.

Im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe sollen die Fähigkeiten der Partnerorganisati-onen für eine partizipative und eigenständige Projektarbeit gestärkt werden.
Insbesondere für ehrenamtlich getragene NROs bietet der neue EZ-Kleinpro-jektefonds regelmäßige Qualifizierungsseminare mit praktischen Hinweisen und Übungen zu Projekteinschätzung, Antragstellung, Bericht und Abrechnung an.

Der EZ-Kleinprojektefonds wendet sich ausdrücklich auch an migrantisch-diaspo-rische NROs, die mit ihren besonderen vor Ort Kenntnissen wichtige Impulse für eine sinnvolle und wirksame Projektförderung setzen können.
Antragsteller sind grundsätzlich westdeutsche, gemeinnützige NROs. Die maxi-male Fördersumme pro Entwicklungsprojekt beträgt 20.000 EUR. Bis zu 75% der Gesamtprojektsumme können bezuschusst werden. Eine Eigenleistung der An-tragsteller in Höhe von 25% muss in Deutschland aufgebracht werden. Eine Pro-jektlaufzeit von bis zu einem Jahr ist möglich.

Der EZ-Kleinprojektefonds der Schmitz-Stiftungen erhält maßgebliche Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Das BMZ setzt hiermit einen besonderen Akzent der verstärkten Zusam-menarbeit mit der deutschen Zivilgesellschaft.

Detaillierte Informationen erhalten interessierte westdeutsche NROs bei den Schmitz-Stiftungen unter www.schmitz-stiftungen.org. Ostdeutsche NROs wen-den sich bitte an die Stiftung Nord-Süd-Brücken, die vergleichbare Fördermög-lichkeiten bietet (www.nord-sued-bruecken.de).
Schmitz-Stiftungen

bengo-Seminare zur Förderung entwicklungswichtiger Vorhaben privater deutscher Träger in Entwicklungsländern

bengo eröffnet die Seminare zum BMZ-Titel 687 76 „Für die Förderung entwicklungswichtiger Vorhaben privater deutscher Träger in Entwicklungsländern“.

Für den Bereich Richtlinien, Fördervoraussetzungen, Antragstellung & Projektabwicklung gibt es folgende Termine bis Jahresende:
Fr. 22. – So. 24.4. im Haus Humboldtstein, Remagen
Fr. 03. – So. 05. Juni im Hotel am alten Park, Augsburg
Do. 23. – Sa. 25. Juni im Dietrich Bonhoeffer Haus, Berlin
Do. 01. – Sa. 03. September im Hotel INNdependance, Mainz
Do. 22. – Sa. 24. September im CJD, Bonn
Fr. 14. – So 16. Oktober im Commundo Tagungshotel, Hamburg
Do. 27. – Sa. 29. Oktober im Stephansstift, Hannover
Für den Bereich Projektabwicklung und Erstellen von Nachweisen begrüßen wir Sie zu diesen Terminen:
Do. 19. – Sa. 21. Mai im Roncalli Haus, Magdeburg
Do. 30. Juni – Sa. 02. Juli in der Akademie Franz Hitze Haus, Münster
Fr. 07. – So. 09. Oktober in hoffmanns höfen, Frankfurt/ Main
Do. 10. – Sa. 12. November im bfw, Nürnberg

Die Seminare zu Richtlinien, Fördervoraussetzungen, Antragstellung und Projektabwicklung eignen sich sowohl für Vertreter und Vertreterinnen von Organisationen, die neu in diesen Förderbereich einsteigen wollen, als auch für bereits erfahrene Antragstellende, die ihre Kenntnisse auffrischen oder vertiefen möchten. Die Richtlinien und Rahmenbedingungen für die Antragstellung werden ausführlich behandelt und an konkreten Projektbeispielen geübt. Außerdem wird in wichtige Aspekte der Projektabwicklung eingeführt. Angesichts zahlreicher Erstantragsteller weisen wir nochmals darauf hin, dass das BMZ eine Teilnahme am bengo-Seminar empfiehlt, bevor erstmals eine Zuwendung beantragt wird.

Für die Seminare zur Abwicklung und Erstellen von Nachweisen werden Kenntnisse der Richtlinien und Antragstellung vorausgesetzt, z. B. die Teilnahme an einem Antragstellungsseminar oder praktische Erfahrungen im Bereich Antragstellung. Die Abrechnungsseminare sind ebenso wie die Seminare zur Antragstellung zweitägig, um sowohl der Erstellung des finanziellen Teils wie auch dem Sachbericht genug Aufmerksamkeit widmen zu können. Außerdem wird intensiv auf Projektabwicklung und den Umgang mit Änderungen im Projektverlauf eingegangen.

Der Bereich Projektabwicklung kommt in beiden Seminartypen vor, aber nicht in gleicher Weise und gleicher Intensität. In Verbindung mit der Antragstellung wird ein Gesamtüberblick über die Projektabwicklung gegeben, im Abrechnungsseminar beantworten wir Ihre Fragen zur Abwicklung und behandeln verstärkt den Umgang mit Änderungen im Projektverlauf.  In allen Seminaren bieten die beiden Abende Gelegenheit zum Austausch untereinander und
zum Vorstellen von Projekten.

Die Anmeldeformulare finden Sie als Anhänge auf  http://bengo.engagement-global.de/seminare.html

Was Vereine als Arbeitgeber zum Thema Flüchtlinge wissen sollten

Gerade Vereine, die im Kontext von Flüchtlingen oder Entwicklungszusammenarbeit ihre Heimat stellen sich die Frage, ob sie Flüchtlinge beschäftigen dürfen, um ihnen die Integration zu erleichtern und ihr Wissen für die Vereinsarbeit zu nutzen. Dabei sind allerdings einige rechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen finden Sie in diesem Beitrag.

Was sind Flüchtlinge?

Zunächst ist es wichtig, sich klarzumachen, dass unter dem Begriff „Flüchtling“ im täglichen Sprachgebrauch normalerweise 3 Personengruppen zusammengefasst werden. Allerdings muss man differenzieren, da insoweit unterschiedliche Regelungen gelten. Unter dem Begriff „Flüchtling“ werden üblicherweise verstanden:

Anerkannte Flüchtlinge Anerkannte Flüchtlinge mit Aufenthaltserlaubnis sind Menschen, über deren Asylantrag bereits positiv entschieden wurde und die deshalb eine Aufenthaltserlaubnis erhalten haben.
Asylsuchende mit Aufenthaltsgestattung Dies sind Personen, deren Asylverfahren noch nicht abgeschlossen wurde.
Geduldete Unter diesem Begriff versteht man solche Personen, deren Asylverfahren bereits abgeschlossen wurde, die aus – in der Regel humanitären Gründen –aber nicht abgeschoben werden.

Wann dürfen Sie Flüchtlinge beschäftigen?

Am einfachsten ist die Situation bei anerkannten Flüchtlingen mit Aufenthaltserlaubnis. Vereine dürfen anerkannte Flüchtlinge mit Aufenthaltserlaubnis grundsätzlich für jede Beschäftigung einstellen. Insoweit gelten keine Besonderheiten.

Etwas komplizierter ist es bei den beiden anderen Personengruppen. Hier kommt es auf die Dauer des Aufenthalts in Deutschland an.

In den ersten drei Monaten des Aufenthalts dürfen sie überhaupt keine Erwerbstätigkeit ausüben.

Ab Beginn des 4. Monats des Aufenthalts in Deutschland ist eine Beschäftigung unter gewissen Voraussetzungen möglich. Voraussetzung ist, dass die Ausländerbehörde die Beschäftigung gestattet. Hierfür ist die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit (BfA) erforderlich. Ob die Bundesagentur diese Zustimmung erteilt, steht in ihrem Ermessen. Sie kann dies dann tun, wenn hieraus keine Nachteile für den Arbeitsmarkt entstehen und für die Beschäftigung keine deutschen oder EU-Bürger zur Verfügung stehen (Vorrangprüfung). Nur unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Zustimmung der BfA entfallen (z. B. für Hochschulabsolventen und Fachkräfte in sog. Engpassberufen).

Ist der Flüchtling bereits 15 Monate in Deutschland, ist die Vorrangprüfung nicht mehr erforderlich. Nach wie vor muss die BfA jedoch der Beschäftigung zustimmen.

Die alleinige Entscheidung über die Zustimmung zur Beschäftigung trifft die Ausländerbehörde erst, wenn der Flüchtling vier Jahre in Deutschland.

Vereine, die einen Asylsuchenden oder Geduldeten einstellen wollen, müssen bei der örtlich zuständigen Ausländerbehörde die erforderliche Erlaubnis beantragen. Dort erhalten Sie im Zweifel auch weitere Informationen.

Beachten Sie Melde- und Dokumentationspflichten

Nehmen Sie unbedingt eine Kopie des Aufenthaltstitels zu den Personalunterlagen. Dies kann sowohl in Papier- als auch in elektronischer Form geschehen.

Sie sind verpflichtet ,der BfA Auskunft über das Entgelt, die Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen des Flüchtlings zu erteilen. Machen Sie dies im eigenen Interesse sehr sorgfältig, da unrichtige Angaben zu Geldbußen führen können.

Achten Sie auf die richtigen Arbeitsbedingungen

Immer vorausgesetzt, dass die Beschäftigung eines Flüchtlings an sich zulässig ist, haben Flüchtlinge grundsätzlich die gleichen Arbeitnehmerrechte und Arbeitnehmerpflichten, wie andere Beschäftigte auch. Das bedeutet, dass Sie Flüchtlinge zum Beispiel auch als Minijobber zu den üblichen Bedingungen beschäftigen können.

RA Heiko Klages, 2K-verbandsberatung

Förderprogramm 2015 der Stiftung Nord-Süd-Brücken

Bisher konnten über die Stiftung Nord-Süd-Brücken für Projekte der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Inland Mittel des BMZ beantragt werden, die sich auf die Millenniumsentwicklungs-ziele beziehen. Nun hat die Stiftung beim FEB-Programm beantragt, Projekte im Rahmen der Sustainable Development Goals (SDG) fördern zu können. Im Sinne einer globalen Aufgabe setzen die SDGs auch Ziele für den Globalen Norden und verbinden Armutsbekämpfung mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Datails dazu erscheinen auf der Webseite www.nord-sued-bruecken.de

Auch für kleine Auslandsprojekte können 2015 weiterhin Anträge gestellt werden. Zur Finanzierung der Begleitung von kleineren Auslandsprojekten ostdeutscher Nichtregierungsorganisationen haben wir bei BMZ/Engagemen Global einen Antrag eingereicht. Gefördert werden können Kleinvorhaben bis zu maximal 20.000 Euro Gesamtkosten. Alle Infos zum EZ-Kleinprojektefonds finden sich unter www.nord-sued-bruecken.de/ez-kleinprojektefonds.html.

Darüber hinaus ermöglicht das Förderprogramm „Jugend für Entwicklungszusammenarbeit“ in Brandenburg Jugendlichen aus Brandenburg einen Austausch mit Gleichaltrigen oder die Mitarbeit in einem Projekt im Ausland. Ziel ist es, dass die Jugendlichen interkulturelle und entwicklungspolitische Lernerfahrungen sammeln. Weitere Infos zur Antragstellung stehen unter www.nord-sued-bruecken.de/jugend-fuer-entwicklungszusammenarbeit/.

Stiftung verwaltet weiterhin die LEZ-Mittel

Auch im Jahr 2015 wird die Stiftung Nord-Süd-Brücken weiterhin die Verwaltung der Fördermittel für entwicklungspolitische Projekte von Berliner Nichtregierungsorganisationen übernehmen. 500.000 Euro stehen der Stiftung dafür zur Verfügung. Über die bereits eingereichten Anträge wird am 17. und 18. Dezember 2014 entschieden. Die Antragstellung für Kleinprojekte ist wieder zum 20. Februar 2015 möglich. Die jeweiligen Fristen finden Sie unter www.nord-sued-bruecken.de/termine.html .

Förderrichtlinien aktualisiert

Der Rat der Stiftung Nord-Süd-Brücken hat am 1.12.14 neue Förderrichtlinien beschlossen. Die bisher geltenden Förderrichtlinien wurden von einer Arbeitsgruppe des Rates unter Beteiligung der Geschäftsstelle und des Vorstandes gründlich überarbeitet. Die Arbeitsgruppe hat die Förderrichtlinien verständlicher formuliert und auch inhaltliche Änderungen vorgenommen. Gestrichen wurden z. B. bei Auslandsprojekten die Sonderregeln für Investitionen. Bei Bauprojekten muss dagegen künftig der Zugang zu Wasser- und Sanitäreinrichtungen gesichert sein.

Bei Inlandsprojekten können nun in allen Projekten auch Personalkosten mit beantragt werden, die Sonderregeln für schulische Bildungsprojekte wurden gestrichen und bei Honorarzahlungen orientiert sich die Stiftung Nord-Süd-Brücken künftig, wie viele andere Förderinstitutionen, an der Honorarstaffel von Engagement Global/FEB.

ethecon – Stiftung Ethik & Ökonomie

Die ethecon-Stiftung Ethik & Ökonomie engagiert sich für eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Unterdrückung, für gesellschaftlichen Wandel hin zu einem Solidarsystem.

ethecon ist eine von einer wachsenden Zahl von engagierten Privatpersonen getragene Stiftung von unten. Sie konzentriert ihre Aktivitäten auf das Spannungsfeld zwischen Ethik und Ökonomie. Ziel der Stiftung ist es, die Beachtung ethischer, ökologischer, sozialer und menschenrechtlicher Prinzipien im Wirtschaftsprozess zu erwirken und dabei demokratische und selbst bestimmte Strukturen zu stärken.

Unter anderem vergibt die 2004 gegründete Stiftung einmal im Jahr zwei undotierte Preise: Mit dem Internationalen ethecon Blue Planet Award zeichnet sie Personen aus, die sich in herausragender Weise für die Rettung und den Erhalt unseres Blauen Planeten einsetzen. Mit dem Internationalen ethecon Black Planet Award prangert sie hingegen Personen an, die in schockierender Weise Zerstörung und Ruin des Planeten betreiben.

ethecon-Stiftung Ethik & Ökonomie
Axel Köhler-Schnura
info@ethecon.org
Schweidnitzer Str. 41
40231 Düsseldorf
Telefon: (0211) 26 11 210
Fax: (0211) 26 11 220
www.ethecon.org

Asienstiftung fördert die Zusammenarbeit von sozialen Bewegungen und NGOs in Europa und Asien

Die Asienstiftung trägt zur Entwicklung und Durchsetzung von gesellschaftlichen Alternativen bei, die soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Schutz der Umwelt und Partizipation der Menschen zum Ziel haben. Sie fördert dazu die Zusammenarbeit und Vernetzung von sozialen Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen in Europa und zwischen Europa und Asien. Sie organisiert Informations- und Bildungsarbeit, Kampagnen und Lobby-Arbeit für die Durchsetzung dieser Ziele. Der Organisierung des Austausches und der Begegnung zwischen europäischen und asiatischen Organisationen kommt ein besonderer Stellenwert zu. Sie hat dazu u.a. das Anke-Reese-Stipendium ins Leben gerufen. Die Asienstiftung wurde 1992 gegründet und ist vorwiegend operativ tätig.

Kontakt

Asienstiftung
Dr. Klaus Fritsche
asienstiftung@asienhaus.de
Asienstiftung/Asienhaus
Hohenzollernring 52
50672 Köln
Telefon: (49) 221. 716121-0
Telefax: (49) 221. 716121-10
www.asienhaus.de

SKEW Förderprogramm für kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekte

Seit 2011 bietet das Förderprogramm für Kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekte (FKKP) deutschen Kommunen und Kreisen die Möglichkeit, eine finanzielle Unterstützung für entwicklungspolitische Partnervorhaben zu beantragen. Voraussetzung für eine Antragstellung ist die Teilnahme am Projekt „50 kommunale Klimapartnerschaften bis 2015“.

Förderungswürdig sind Vorhaben, die einen wesentlichen Beitrag zu Emissionsminderung, Anpassung an den Klimawandel oder Wald- und Biodiversitätserhalt leisten, Teil der im Projekt gemeinsam ausgearbeiteten Handlungsprogramme sind und mit einer Laufzeit von vier Jahren im Partnerland umgesetzt werden. Bei erfolgreicher Antragstellung erhalten die Vorhaben eine bis zu 90-prozentige Anteilsfinanzierung.

Die Mittel des Förderprogramms stammen aus dem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verwalteten Sondervermögen des Energie- und Klimafonds (EKF). Im Auftrag des BMZ berät die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global die kommunalen Interessenten und späteren Projektträger.

Web: http://www.service-eine-welt.de/foerderprogramm_fkkp/foerderprogramm_fkkp-start.html

Kontakt bei SKEW

Dr. Britta Milimo, Telefon: 0228 20717-410, britta.milimo@engagement-global.de

Luca Demmerle, Telefon: 0228 20717-334, luca.demmerle@engagement-global.de

Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte (Nakopa)

Finanzielle Unterstützung für Kommunen und kommunale Spitzenverbände

Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte. Foto: panthermediaIm Rahmen des Projekts „Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte (Nakopa)“ bietet die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Unterstützung kommunaler Partnerschaftsprojekte deutscher Kommunen oder kommunalen Spitzenverbände an.

Bezuschusst werden dabei seit 2013 entwicklungspolitische Projekte mit Schwerpunkt nachhaltige Daseinsvorsoge, gute lokale Regierungsführung oder Klimaschutz und Klimaanpassung in Ländern des globalen Südens. Besonders begrüßt werden außerdem Projektvorschläge, die die Zukunftsthemen Migration und Entwicklung oder Fairer Handel/Nachhaltige Beschaffung in der entwicklungspolitischen Partnerschaftsarbeit innovativ miteinander verbinden.

Web: http://www.service-eine-welt.de/nakopa/nakopa-start.html

Kontakt bei SKEW

Dr. Britta Milimo, Telefon 0228 20717-410,
britta.milimo@engagement-global.de

Luca Demmerle, Telefon 0228 20717-334,
luca.demmerle@engagement-global.de

Stiftung West-Östliche Begegnungen

Stiftung West-Östliche Begegnungen
Mauerstraße 93
10117 Berlin
Telefon 030 / 204 48 40
E-Mail: info@stiftung-woeb.de
www.stiftung-woeb.de

Antragsteller

Schulen und Jugendgruppen, ehrenamtl. Kulturensembles, kommunale Institutionen, Kirchgemeinden sowie eingetragene Vereine / Nichtregierungsorganisationen in Deutschland, die Kontakte und Beziehungen mit Menschen aus den Partnerländern der Stiftung unterhalten und internationale Begegnungen mit ihnen organisieren

Förderkriterien

Persönliche Begegnungen von Menschen aus Deutschland und aus den 15 Partnerländern der Stiftung (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Lettland, Litauen, Republik Moldau, Russische Föderation, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine und Usbekistan) im Rahmen von Begegnungsreisen und Austausch, Treffen und Konferenzen.

Zentrale Kriterien sind dabei
– Dialog und Partnerschaft
– Gleichwertigkeit der Partner und Gegenseitigkeit der Programme
– Teilhabe, Verantwortlichkeit und Solidarität
– Nachhaltigkeit der Beziehung und des Engagements

Hamburger Stiftung Asien-Brücke

Hamburger Stiftung Asien-Brücke
Postfach 130964
20109 Hamburg
Deutschland

E-Mail: vorstand@stiftung-asienbruecke.de
Web: http://www.stiftung-asienbruecke.de

Die Hamburger Stiftung Asien-Brücke nimmt gerne weitere Vorschläge für förderungswürdige Projekte entgegen.
Mögliche Themenbereiche sind die Verbesserung der Lebensbedingungen – einschließlich Bildung und Ausbildung – von Menschen in Asien, die Qualifizierung von Fach- und Führungskräften aus Asien, der Wissensaustausch mit Partnern in Asien und die Zusammenarbeit mit Organisationen in Asien, die die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung oder den Umweltschutz fördern. Gefördert werden schwerpunktmäßig Aktivitäten in den Staaten Süd- und Südostasiens.

Eine wichtige Bedingung für die Förderung von Projekten ist, dass die Vereine, Verbände, Organisationen, Schulen oder vergleichbare Initiativen in Hamburg ansässig sind oder einen starken Hamburgbezug haben.

Bitte nutzen Sie für Projektanträge unser Antragsformular: Download als Word-Dokument

Für Projektberichte gemäß des Förderungsleitlinien nutzen Sie bitte unser Berichtsformular: Download als Word-Dokument

Ausführliche Leitlinien zur Projektförderung finden Sie hier zum Download (PDF 100 KB)

Schmitz Stiftungen

Schmitz Stiftungen
Volmerswerther Straße 86
40221 Düsseldorf
Tel.: 0211/3983770
E-Mail: info@schmitz-stiftungen.org
Web: www.schmitz-stiftung.de

Die Schmitz-Stiftungen konzentrieren ihre Arbeit vornehmlich auf die folgenden drei großen Förderbereiche in der Entwicklungszusammenarbeit:

Grundbildung und Ausbildung
Grundsicherung sowie Erwerbs- und Kleingewerbeförderung
soziale und karitative Projekte

Es bestehen vielfältige Kooperationsmöglichkeiten mit den Schmitz-Stiftungen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit, der Völkerverständigung und bei sozial-karitativen Projekten.

Zur ersten Vorprüfung und Abstimmung wird der Projektvorschlag in Kurzform (per E-Mail in Deutsch oder Englisch) an die Schmitz-Stiftungen gesendet. Bitte das Kurzantrags-raster verwenden.
Sollte aufgrund der ersten Einschätzung eine Fördermöglichkeit durch die Stiftungen bestehen, wird um Übersendung eines detaillierten Projektantrages (gemäß ausführlichem Antragsraster) gebeten.