Fonds Nachhaltigkeitskultur: Der Nachhaltigkeitsrat startet Ideenwettbewerb

Das neue Förderprogramm „Fonds Nachhaltigkeitskultur“ richtet sich an gesellschaftliche Akteure. Es soll Ansätze voranbringen, die Nachhaltigkeit ins Zentrum kultureller Normen und Lebensstil-Muster stellen. Kommende Ideenwettbewerbe haben voraussichtlich die Themen Mobilitätskultur, Wohnkultur und Modekultur.

Kultur und ihre Akteure sollen künftig eine noch stärkere Rolle bei der nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft spielen. Ihnen wird in besonderer Weise zugetraut, dass sie neue Lösungswege aufzeigen und bestehende Denkmuster durchbrechen können, wenn diese Probleme nur reproduzieren und für deren Lösung nicht mehr dienlich sind.

Auf die besondere Rolle von Kunst und Kultur, Kreativwirtschaft und Kulturschaffenden als Akteure weist auch die Bundesregierung in der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie hin (Bundesregierung 2017, S. 49 f.). Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat nun mit dem „Fonds Nachhaltigkeitskultur“ ein Programm aufgesetzt, um transformative Projekte zur Nachhaltigkeitskultur zu fördern. Wesentliches Ziel ist eine Stärkung längerfristiger gesellschaftlicher Prozesse für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland und die Verknüpfungen zwischen Akteuren, Sektoren und Lebensbereichen.

Auf Initiative des Bundestages stellt das Bundeskanzleramt für den Fonds über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der RNE will in diesen drei Jahren mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Bereichen der Alltagskultur (z.B. Essen, Mobilität, Bauen) ausrufen. Der Fonds soll bewährte Ansätze stärken und auch neue Wege gehen, um eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen.

Wer kann gefördert werden?

Gefördert werden transformative Projekte gemeinnütziger Akteure sowie öffentlich-rechtlicher Akteure zur Nachhaltigkeitskultur bis zu einer Höhe von je 50.000 € und einer Laufzeit von maximal einem Jahr. Gegenstand der Projekte können Maßnahmen zur Ausgestaltung kultureller Normen und Lebensstil-Muster zur Nachhaltigkeit sowie an solche Normen und Muster anschließende innovative Aktivitäten zur Verbreitung und Verwertung sein. Dies umfasst auch kommunikative Maßnahmen und lernende Netzwerke. Rein technologische Innovationen werden nicht gefördert. Die Projekte sollen die Praxis der Nachhaltigkeitskultur partnerschaftlich und konstruktiv voranbringen.

Wie bewerben sich Projekte?

Das Förderverfahren ist zweistufig angelegt. Bis zum jeweiligen Einsendeschluss sind zunächst Projektskizzen mit einer Zeit- und Finanzplanung einzureichen. Im Anschluss werden die Antragssteller der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen vollständigen förmlichen Förderantrag zu stellen. Die endgültige Entscheidung über eine Förderung obliegt dem RNE nach abschließender Prüfung.

Ansprechpartner für Projekte
foNds
Bodo Richter
Wissenschaftlicher Referent
Rat für Nachhaltige Entwicklung
Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH
Potsdamer Platz 10
D-10785 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 338424-279
E-Mail: bodo.richter@nachhaltigkeitsrat.de

Neues Antragsformular im Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB)

Für die FEB-Antragsfrist 31.10.2017 steht eine neue Version des Formulars zur Verfügung, welches zeitnah unter https://feb.engagement-global.de/antragstellung.html zum Download verfügbar sein wird. ENGAGEMENT GLOBAL wird zur Antragsfrist 31.10.2017 ausschließlich die neue Antragsversion (Version 2017.01.01) annehmen. Eingehende alte Versionen des Formulars werden zurückgeschickt.

BMZ fördert entwicklungspolitisches Engagement von Rückkehrenden

Die Förderprogramme im Geschäftsbereich des BMZ zur Unterstützung des entwicklungspolitischen Engagements von sog. „Rückkehrenden“ werden neu geordnet. Rückkehrende sind Personen, die über einen längeren Zeitraum ihren Arbeits- und/oder Lebensmittelpunkt in einem Partnerland des Globalen Südens hatten und sich, zurück in Deutschland und geprägt von ihren Erfahrungen, weiter für Themen der globalen Gerechtigkeit und der Entwicklungszusammenarbeit engagieren möchten.

Das BMZ fördert entwicklungspolitisches Engagement von Rückkehrenden nach Beendigung des Auslandsaufenthalts derzeit über Engagement Global im Rahmen mehrerer Programme mit jeweils unterschiedlichen Akzentuierungen und Fördervoraussetzungen. Diese uneinheitliche Förderlandschaft war Anlass, das bestehende System neu zu ordnen. Dies geschah nicht zuletzt auch auf Anregung zivilgesellschaftlicher Akteure, die sich für eine einfachere Struktur der Förderprogramme ausgesprochen hatten. Darüber hinaus hat auch der Bundesrechnungshof eine Überprüfung und Vereinfachung des bestehenden Fördersystems angemahnt.

Vor diesem Hintergrund hat das BMZ beschlossen, seine Förderangebote für Rückkehrende – auch im Interesse der Rückkehrenden – zu reorganisieren. Ziel der nunmehr beschlossenen Restrukturierung ist, das bestehende Förderangebot zu vereinfachen, Förderansätze unter Nutzung von Synergiepotenzialen zusammenzuführen, gleichzeitig aber das Angebot zur Förderung des Engagements von Rückkehrenden grundsätzlich zu erhalten.

Kernmaßnahme der Neuordnung ist die Integration des weltwärts-Rückkehrfonds in das FEB. Projekte, die sich an die Zielgruppe Rückkehrende richten und einen Bezug zu Bildungsaufgaben haben, können somit künftig im Rahmen des FEB gefördert werden.

Die Änderungen treten ab 2018 in Kraft und sind im Rahmen des FEB für Ihre Projektanträge ab der nächsten FEB-Antragsfrist (31.10.2017) relevant.

Weitere Bestandteile der Neuordnung sind die Umgruppierungen des weltwärts Kleinstmaßnahmenfonds sowie des bisherigen Förderangebots „WinD – Rückkehrprogramm für internationale Freiwillige“, mit dem derzeit Rückkehrende bei der Durchführung kleinerer Aktionen und Veranstaltungen finanziell unterstützt werden. Beide Förderangebote werden künftig in das Aktionsgruppenprogramm (AGP) überführt, mit dem bereits jetzt vergleichbare Projekte zur entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationsarbeit unterstützt werden. Anträge von Rückkehrenden sollen dabei im Rahmen des AGP mit einem erhöhten Fördersatz von bis zu 90% gefördert werden.

Nähere Informationen zu den Änderungen im AGP finden Sie in Kürze auf https://www.engagement-global.de/agp .

Antragsportal von Engagement Global

Die Anmeldung der Projekte privater Träger erfolgt ausschließlich über das Antragsportal (www.antragsportal.de).

Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Förderanträge online zu erstellen und zu verwalten. Derzeit ist dies nur für das Programm „bengo“ („Förderung entwicklungswichtiger Vorhaben privater deutscher Träger in Entwicklungsländern“) möglich, weitere Programme werden schrittweise ergänzt. In Zukunft können Sie hier sämtliche Vorgänge, die im Zusammenhang mit Ihrer Projektförderung stehen, erstellen und verwalten.

Weitere Informationen zu den Programmen und Angeboten von Engagement Global finden Sie unter www.engagement-global.de.

StiftungsReport Entwicklungszusammenarbeit: Wie Stiftungen weltweit wirken

Bundesverband Deutscher Stiftungen (Hg.)
StiftungsReport
Entwicklungszusammenarbeit: Wie Stiftungen weltweit wirken
Berlin 2017 | 136 Seiten
ISBN: 978-3-941368- 87-3
Preis: 0,00 €
Download | Bestellung

Bisher engagieren sich erst 5,7 Prozent der gut 21.000 deutschen rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts für Entwicklungszusammenarbeit. Doch es werden mehr. Der StiftungsReport gibt erstmals einen Überblick über das Engagement der Stiftungen und zeigt Potenziale auf. Dabei wird deutlich, wie wichtig Partnerschaften und Kooperationen sind. Und dass es um weit mehr geht als Fördergelder. Ein Schwerpunkt des StiftungsReports ist zudem das globale Lernen: Was können Stiftungen mit entwicklungspolitischer Inlandsarbeit bewirken und wie engagieren sie sich hier bereits? Des Weiteren: Was sollten Stiftungen in der Entwicklungszusammenarbeit beachten? Wie findet eine Stiftung Partner und Förderer?

Aktuelle Zahlen, Daten und Fakten zu Stiftungen und Entwicklungszusammenarbeit
Interviews u.a. mit Gerd Müller, Amel Karboul und Ulrich Wickert
Über 80 Porträts von Stiftungen und ihren Projekten
Umfangreicher Serviceteil für Stiftungen und Philanthropen

Der StiftungsReport wendet sich an Fach- und Führungskräfte im gemeinnützigen Sektor, in Politik und Wirtschaft, an künftige Philanthropen, Medienschaffende und Verbände. Im Fokus steht jeweils eine gesellschaftspolitische Herausforderung. Aktuelle Daten und Trends sowie zahlreiche Fallbeispiele zeigen anschaulich, welchen Beitrag Stiftungen zu deren Lösung leisten (können).

Wie sich deutsche Stiftungen in der Entwicklungszusammenarbeit engagieren, ist bisher kaum bekannt. „Der neue StiftungsReport des Bundesverbandes nähert sich der Thematik erstmals systematisch über Daten, Fakten und 83 Good-Practice-Beispielen, um den Blick zu weiten und die vielfältigen Möglichkeiten von Entwicklungszusammenarbeit aufzuzeigen.“ erläutert Anke Pätsch, Leiterin Internationales beim Bundesverband Deutscher Stiftungen.

Der StiftungsReport beleuchtet neben dem Auslandsengagement auch Inlandsarbeit und globales Lernen im Sinne der SDGs als wichtige Handlungsfelder, in denen sich deutsche Stiftungen engagieren. Im Fokus steht dabei u.a. die globale Zukunftssicherung, etwa durch Ressourcenschutz und die Förderung von Konzepten gegen den Klimawandel.

„Für nachhaltiges Stiftungshandeln ist der Blick über den geographischen Tellerrand mittlerweile unverzichtbar. Nur wer über Grenzen hinaus denkt und handelt, ist den Herausforderungen unserer Zeit gewappnet. Mit dem neuen StiftungsReport begleitet der Bundesverband seine Mitglieder auf dem Weg hin zu stärkerer internationaler Vernetzung, beantwortet Fragen und zeigt Perspektiven auf“, so Felix Oldenburg, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

Ausschreibung für ZeitzeicheN 2017 startet

Ab sofort startet die Ausschreibung für den Deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN. Dabei gibt es einige Veränderungen in den Ausschreibungsbedingungen und im Verfahren.

Im Rahmen des 11. Netzwerk21Kongresses in Göttingen werden am 29. November 2017 die Preisträger_innen in folgenden Kategorien ausgezeichnet:

  • Bildung und Kommunikation für eine nachhaltige Entwicklung
  • Nachhaltige Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung
  • Nachhaltig produzieren und konsumieren
  • Klimaschutz und Klimaanpassung
  • Internationale Partnerschaften

Bewerbungen für ALLE KATEGORIEN können eingereicht werden durch:

  •     gemeinnützige, zivilgesellschaftliche Organisationen (Vereine, Stiftungen o.a.)
  •     informelle Initiativen oder Privatpersonen
  •     gewerblich tätige Körperschaften
  •     Kommunen oder Kommunalverbände
  •     öffentliche Bildungs- oder Forschungseinrichtungen
  •     Religionsgemeinschaften
  •     Sonstige Organisationen

Mit einem neuen Wettbewerbsverfahren wollen wir in diesem Jahr lokales Nachhaltigkeitsengagement mehr in die Öffentlichkeit rücken und den Vernetzungsgedanken stärken.

Die von der Jury ausgewählten Wettbewerbsbeiträge werden auf www.netzwerk21kongress.de/zeitzeichen im September publiziert. In einem öffentlichen Votingverfahren werden die Beiträge auf maximal fünf Nominierte pro Kategorie eingegrenzt. Die Nominierten werden mit dem Ende der Abstimmung veröffentlicht. Aus diesen wählt die Jury einen Preisträger pro Kategorie.

Alle Nominierten werden zum Netzwerk21Kongress und zur Preisverleihung eingeladen. Zur Intensivierung des Erfahrungsaustausches und der Vernetzung der Agierenden wird ein moderierter Workshop organisiert. In einem Workshop mit Dr. Stefan Hermann Siemer von der Ambulanz für neue Kommunikation erhalten die Teilnehmenden methodischen Input zum Beispiel zur Entwicklung von Kommunikationsstrategien und -kampagnen, zur Entwicklung von Strategien und der Gewinnung von Stakeholdern. Die Tagungs- und Reisekosten für alle Nominierten des ZeitzeicheN-Preises werden übernommen.

Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 15. August 2017.

Weitere Details zu den Ausschreibungsbedingungen: www.netzwerk21kongress.de/zeitzeichen

Weitere Hinweise und Ankündigungen:

  • Vom 30. Mai bis zum 5. Juni 2017 finden die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit statt. Alle Arten von Akteuren/Akteursgruppen können ihre Aktionen auf www.tatenfuermorgen.de eintragen. Bedingung: Die Aktion muss während der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit stattfinden und einen Bezug zu Nachhaltigkeit haben.

Engage The Future – Endemol Shine Beyond macht sich für NGOs stark

Es gibt einen neuen Social Media Award uder Initiative „Engage The Future“, der sich an Nichtregierungsorganisationen (NGOs) aller Größe und Art richtet, die globale Armut und soziale Ungleichheit bekämpfen. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017.

Endemol Shine Beyond, die  Bill & Melinda Gates FoundationStiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V. und Webvideopreis Deutschland  – Europas größter Social Media Award – unterstützen ab sofort NGOs, die sich gegen globale Armut einsetzen. In dem Wettbewerb „Engage The Future“ erhält u.a. eine Sieger-NGO die gesamte Produktion, Realisation und Verbreitung ihrer Kampagnenidee gegen globale Armut auf allen Social Media Kanälen (u.a. Video-Produktion für Youtube mit Endemol Shine Beyond), um viele Menschen auf kreative und wirkungsvolle Weise für das wichtige Thema globale Armut zu sensibilisieren und motivieren, selbst aktiv zu werden. Denn viele NGOs haben häufig nicht die Mittel, um ihre Zielgruppen (online) zu erreichen.

  • NGOs, die sich gegen globale Armut und Ungleichheit einsetzen, können sich ab sofort für „Engage The Future“ Wettbewerb auf www.engage-the-future.de bewerben.
  • Der Sieger des Wettbewerbs wird beim Webvideopreis Deutschland am 01. Juni 2017 in Düsseldorf Live on Stage präsentiert.

Gute Ideen verdienen ein großes Publikum, vor allem, wenn es sich um bedeutende Themen wie globale Armut und soziale Ungleichheit handelt. Es gibt viele NGOs*, die mit innovativen Ideen und Konzepten, viel Herzblut und Engagement im Einsatz sind, mit ihren Mitteln jedoch nur wenige Menschen erreichen und bewegen können. Endemol Shine Beyond will dies mit der Initiative „Engage The Future“ ändern. Gemeinsam mit der Bill & Melinda Gates Foundation, der Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V. und dem Webvideopreis Deutschland möchte Endemol NGOs dabei unterstützen, ihre Ideen für die Bekämpfung globaler Armut und sozialer Ungleichheit zu vermitteln, Aufmerksamkeit zu schaffen und junge Zielgruppen zu erreichen. Im Fokus stehen dabei Social Media Plattformen, die Orte und Formate, in denen Jugendliche miteinander kommunizieren, Informationen und Unterhaltung suchen. NGOs können sich für den Wettbewerb „Engage The Future“ ab sofort online bewerben. Anmeldeschluss ist der 31. März.  Der Gewinner – die beste NGO Kampagnenidee gegen Armut und soziale Ungerechtigkeit – wird am 01. Juni im Rahmen des Webvideopreis,  Europas größtem Social Media Award, im ISS DOME in Düsseldorf live auf der Bühne – und live im Netz – präsentiert.

Die Sieger-NGO erhält von Endemol Shine Beyond die Realisation, komplette Produktion und Distribution ihrer Kampagne für alle relevanten Social Media Plattformen. Michael Kollatschny, CEO von Endemol Shine Beyond, erklärt: „Wir möchten unsere Kompetenz und Know-how für den guten Zweck einsetzen und Projekte unterstützen, die etwas bewegen. Das Ziel von Endemol Shine Beyond ist es, dass sich so viele junge Leute wie möglich mit globalen Themen wie Armut und Ungleichheit auseinandersetzen und selbst aktiv werden.“

Auftakt des „Engage The Future“ Wettbewerbs ist ein kostenloser, eintägiger Workshop am 27. April 2017 im YouTube Space Berlin. Hier geben Social Media und Online Marketing Experten von YouTube und Endemol Shine Beyond Hilfestellung und wertvolle Tipps zu Themen wie Zielgruppenansprache, Kampagnenstrategien und -Konzeption für die verschiedenen Social Media Plattformen. Anschließend können die NGOs in einer vierwöchigen Mentoring-Phase ihre eigene Kampagnenidee und Social Media Strategie in enger Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Mentor von Endemol Shine Beyond entwickeln.

Danach kommt die Kür: in einem Pitch präsentieren die NGOs ihre Kampagnenidee am 01. Juni der prominenten Jury aus Medienvertretern und YouTube Persönlichkeiten. In der Jury befinden sich TV-Moderator Jan Köppen, TV-Moderator und Vorstand der Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V. Wolfram Kons, YouTube Creator Diana zur Löwen, die CEOS der European Webvideo Academy Markus Hündgen und Dr. Dimitrios ArgirakosMichael Kollatschny, CEO von Endemol Shine Beyond und Jan Winter, Präsident der Academy des Webvideopreis Deutschland. Live on Stage geben die Juroren Diana Zur Löwen und Wolfram Kons den Sieger des „Engage The Future“ Wettbewerbs während der Verleihung des Webvideopreis am 01. Juni in Düsseldorf bekannt. Nähere Informationen finden Sie online unter: www.engage-the-future.de. 

FREIRÄUME! Fonds für kulturelle Projekte mit Geflüchteten 2017, Hamburg

Für 2017 schreibt der Fonds FREIRÄUME! Mittel in Höhe von insgesamt 400.000 Euro für kulturelle Projekte mit Geflüchteten in Hamburg aus. Er richtet sich an funktionierende Orte der Stadtteilkultur, die herausragend gute Arbeit in der lokalen Kulturarbeit mit Geflüchteten leisten, und gleichermaßen an künstlerische und kulturpädagogische Projekte, Programme, Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen, die hamburgweit kulturelle Angebote mit Geflüchteten durchführen. Mehr dazu bei STADTKULTUR HAMBURG

FREIRÄUME! Fonds für kulturelle Projekte mit Geflüchteten (bis 31.3. und 31.5.2017)

Broschüre „Fördertöpfe für Vereine“ vom Netzwerk Selbsthilfe neu erschienen

Die Broschüre „Fördertöpfe für Vereine“ vom Netzwerk Selbsthilfe ist neu erschienen. Die 13. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage der Broschüre kann ab sofort per Online-Formular bestellt werden. http://bestellen.netzwerk-selbsthilfe.de

Die Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen sind ein praxisorientiertes Nachschlagewerk für alle Gruppen und Initiativen, die nach alternativen Finanzierungswegen zur Verwirklichung ihrer Projektideen suchen. Die Broschüre porträtiert mehr als 410 regionale, bundesweite und internationale Stiftungen und Förderquellen und bietet umfangreiche Tipps zu Fördermöglichkeiten in den Bereichen Bildung, Jugend, Arbeit, Umwelt­, Soziales, Migration, Antifaschismus, Inklusion, Wohnen, Kultur, Frauen, Queer Leben und Entwicklungspolitik. Die sorgfältig recherchierten Hinweise auf unterschiedliche Fördermöglichkeiten, das umfassende Schlagwortregister sowie praktische Tipps und Tricks zur Antragstellung, machen die Broschüre zu einem kompetenten Wegweiser durch den Förderdschungel.

Neu in der Broschüre: Stiftungen mit Sitz im Ausland

Herausgegeben von Netzwerk Selbsthilfe e.V., 13. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2017, 248 Seiten, 22 Euro plus Porto + Verpackung. (Der Rechnungsbetrag enthält keine USt. nach §19 UStG.)

Zu bestellen per Rechnung unter: http://bestellen.netzwerk-selbsthilfe.de/node/37

Ergänzend dazu gibt es die Broschüre „Schwein gehabt – Förderpreise für zivilgesellschaftliche Aktivitäten“ in der 1. Auflage.

Kulturstiftung des Bundes: 360° Fonds für die neue verdichtete Gesellschaft

Migration hat die Gesellschaft in Deutschland in der Vergangenheit verändert und wird sie auch in Zukunft verändern. Deutschland ist ein Einwanderungsland und besonders Städte sind geprägt durch gesellschaftliche Vielfalt. Viele Institutionen haben begonnen, die neue Stadtgesellschaft mitzugestalten, jedoch spiegelt sich die kulturelle Diversität der Städte in den Programmangeboten, im Personal und im Publikum von Kultureinrichtungen noch nicht wider. Weder in Entscheidungspositionen noch im Publikum entspricht der Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte ihrem Anteil an der Bevölkerung.

Mit 360°- Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft unterstützt die Kulturstiftung des Bundes Institutionen aus den Sparten Kunst, Musik, Darstellende Künste und Literatur, die gesamte Gesellschaft in den Blick zu nehmen: Einwanderung und kulturelle Vielfalt sollen als ebenso chancenreiches wie kontroverses Zukunftsthema aktiv in das eigene Haus und in die städtischen Diskussionen getragen werden. Der Fonds soll eine große Bandbreite von Ansatzpunkten, Strategien und Methoden fördern, die in exemplarischer Weise aufzeigen, wie Institutionen – thematisch und personell – ihr Potenzial zur Mitgestaltung der neuen Stadtgesellschaft wirksam entfalten können.

Quelle: http://www.kulturstiftung-des-bundes.de/cms/de/projekte/nachhaltigkeit_und_zukunft/agenten_stadtgesellschaft.html

360° Infotour

Als Informations- und Beratungsangebot für interessierte Antragsteller/innen geht der Fonds 360° zwischen Februar und März 2017 auf Tour:

München, Mo, 13. Februar 2017
Münchner Stadtmuseum
Programm der Infotour in München

Köln, Do, 16. Februar 2017
Stadtbibliothek Köln
Programm der Infotour in Köln

Dresden, Do, 2. März 2017
Staatsschauspiel Dresden, Kleines Haus
Programm der Infotour in Dresden

Hamburg, Do, 9. März 2017
Bücherhallen Hamburg
Programm der Infotour in Hamburg

Berlin, Mo, 27. März 2017
Komische Oper Berlin
Programm der Infotour in Berlin

An den einzelnen Stationen sind Interessierte eingeladen, sich über Antragsmöglichkeiten zu informieren und in Vorträgen und im Gespräch mehr zu den Themen Diversität in Kulturinstitutionen und Change-Management zu erfahren. Sie können sich allgemein zu den Förderbedingungen des Fonds oder auch schon ganz konkret zu ihrem Antragsvorhaben beraten lassen – die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kulturstiftung des Bundes sind vor Ort.

Anmeldung zur Infotour

FEB-Datenbank bietet Übersicht der seit 2014 geförderten Projekte

Bonn, 24. November 2016 (Engagement Global) – Welche Projekte zivilgesellschaftlicher Organisationen über das Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB) finanziell unterstützt werden, kann nun einfach recherchiert werden.

In einem erweiterten Bereich des FEB-Internetauftritts steht ab sofort eine Übersicht der seit 2014 geförderten Projekte zur Verfügung. Die Übersicht macht transparent, welche zivilgesellschaftlichen Organisationen mit Projekten der entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationsarbeit im Inland finanziell gefördert werden. Verschiedene Filterfunktionen machen es möglich, geförderte Projekte zum Beispiel nach dem Sitz der durchführenden Organisation, den anvisierten Zielgruppen sowie thematischen Schlagworten auszuwählen. Diese projektbezogenen Informationen sollen die regionale und thematische Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Personen verbessern, die in der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit im Inland aktiv sind.

Projekte in Zahlen

Die Übersicht listet unter anderem die geförderten Projekte des neuesten FEB-Zyklus mit der Laufzeit von 2016 bis 2019 auf. Für diesen FEB-Zyklus 2016 bis 2019 wurden zu den beiden Antragsfristen Ende Oktober 2015 und Ende Mai 2016 insgesamt 325 Projektanträge eingereicht. Davon wurden 267 Projekte aus allen 16 Bundesländern in die Förderung aufgenommen, dies entspricht einer Förderquote von 82 Prozent. Die geförderten Projekte zeichnet eine große Heterogenität aus: hinsichtlich ihrer Formate, der thematischen/ inhaltlichen Schwerpunktsetzungen sowie der Zielgruppen. Teilweise handelt es sich um sehr komplexe Vorhaben, in denen innerhalb eines Projekts mehrere Maßnahmen und Formate mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten für verschiedene Zielgruppen durchgeführt werden.

Gefördert werden im FEB-Zyklus 2016 bis 2019 eine Vielzahl von Formaten sowohl der schulischen entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland – zum Beispiel einzelne Unterrichtseinheiten, Projekttage oder -wochen –  als auch der außerschulischen entwicklungspolitischen Bildungsarbeit im Inland wie etwa Seminare, Workshops, Informationsveranstaltungen, Konferenzen, Ausstellungen, Theaterarbeit oder Filmfeste. Begleitmaßnahmen wie Publikationen, Lernmaterialien, Projekt-Websites und Web 2.0-Angebote ergänzen diese Formate.

Migration und Agenda 2030

Im Vergleich zu vorherigen FEB-Zyklen ist im FEB-Zyklus 2016 bis 2019 vor allem bei Projekten zum Thema Migration und Fluchtursachen ein signifikanter Anstieg zu verzeichnen. 71 der geförderten Projekte (26,6 Prozent) weisen einen Bezug zu diesem Themenkomplex auf. Einen starken Anstieg gibt es zudem bei Projekten mit Bezug zur Agenda 2030 beziehungsweise den Nachhaltigkeitszielen oder Sustainable Development Goals“ (SDG) der Vereinten Nationen.

Prozentual am häufigsten vertreten im jüngsten FEB-Zyklus sind Projekte, die einen Beitrag zur Förderung des Entwicklungsbewusstseins leisten, nämlich 116 der 267 geförderten Projekte, gut 43 Prozent. Ebenfalls häufig vertreten sind Projekte zu den Themenkomplexen Handel und Wirtschaft (64 geförderte Projekte) sowie Fairer Handel (59 geförderte Projekte); bei 18 geförderten Projekten werden explizit Lieferketten thematisiert.

Zielgruppen

Ein Großteil der im FEB-Zyklus 2016 bis 2019 geförderten Vorhaben richtet sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit (195), an Schülerinnen und Schüler (187) sowie an Lehrkräfte und Pädagoginnen und Pädagogen (190).

122 der geförderten Projekte nennen ausdrücklich als eine ihrer Zielgruppen Migrantinnen und Migranten. In 112 Fällen werden politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger und in 97 Fällen Vertreterinnen und Vertreter von Medien als Zielgruppen anvisiert.

Im Rahmen von 65 geförderten Projekten werden auch Rückkehrende angesprochen, also beispielsweise ehemals in der Entwicklungszusammenarbeit tätige Personen oder ehemalige weltwärts-Freiwillige.

Mehr Information

Sobald die Förderentscheidungen für die zur ersten Antragsfrist Ende Oktober 2016 des neuen FEB-Zyklus 2017 bis 2020 eingereichten Förderanträgen abschließend feststehen, werden auch diese geförderten Projekte im erweiterten Bereich des FEB-Internetauftritts dargestellt.

Zur FEB-Förderübersicht

ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH
Service für Entwicklungsinitiativen

CIM Förderangebot: Migration und Flucht | Pilotförderung 2017

Migration und Flucht bewegen die Welt – in Herkunftsländern, in Transitländern und in Zielländern wie Deutschland. Deshalb richtet das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) sich dieses Jahr mit einem neuen Förderangebot für Projekte rund um diese Themen an Migrantenorganisationen. CIM schreibt uns dazu:

cim-logo-de„Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) laden wir Sie herzlich ein, Teil dieser Initiative zu werden. Sie als Vertreter der Migrantenorganisationen sind die besten Kenner der kulturellen Hintergründe, Sorgen und Bedürfnisse Ihrer Landsleute und können mit Ihren Ideen und Ihrem Engagement einen großen Beitrag dazu leisten, dass von Flucht betroffene Menschen Perspektiven entwickeln können.

Gefördert werden können Projekte die:

  • Perspektiven in den Herkunftsländern schaffen,
  • Fähigkeiten und Kompetenzen von Geflüchteten in Vorbereitung auf eine perspektivische Rückkehr (von Deutschland in die Herkunftsländer) stärken,
  • eine erfolgreiche Reintegration von rückkehrenden Migranten und Geflüchteten im Herkunftsland unterstützen,
  • Zur Verbesserung der Lebensumstände von Binnenvertrieben oder Geflüchteten in Transitländern beitragen.

Aktivitäten können z.B. Qualifizierung, Aufklärung, Informationsvermittlung, Dialog, Mediation und Versöhnungsarbeit und andere thematisch relevante Bereiche umfassen.

Bitte beachten Sie, dass Projektvorschläge zur Integration von Flüchtlingen in Deutschland durch unser Programm nicht gefördert werden können!

Unser Förderangebot richtet sich speziell an Migrantenorganisationen aus Afghanistan*, Albanien, Äthiopien, Ägypten*,  Eritrea*, Ghana, Irak*, Jordanien, Kamerun, Kenia, Kolumbien, Kosovo, Marokko, Nigeria, Palästinensische Gebiete, Serbien, Senegal*, Somalia*, Syrien*, Tunesien und Ukraine.

(Projektaktivitäten, die direkt in den mit „*“ gekennzeichneten Ländern umgesetzt werden sollen, sind nicht förderfähig.) 

Bei einer Projektumsetzung in Deutschland unterstützen wir mit bis zu 20.000 Euro. Möchten Sie Projekte zusammen mit lokalen Partnerorganisationen in Herkunfts- oder Transitländern durchführen, kann die Förderung bis zu 35.000 Euro betragen.

Hat Ihr Verein einen konkreten Vorschlag und möchte sich zu einem oder mehreren dieser Themen engagieren? Dann reichen Sie eine Projektskizze ein!

Der Auswahlprozess erfolgt in zwei Schritten:

(1) Bitte reichen Sie zuerst eine Projektskizze ein. Das entsprechende Formular finden Sie im Anhang dieser Email. Nutzen Sie nur dieses Formular und senden Sie uns vorerst keine weiteren Unterlagen/Dokumente zu. Der Einsendeschluss für Ihre Projektskizzen ist der 30.11.2016.

(2) Nach Prüfung aller eingereichter Vorschläge setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.

Kommt Ihre Projektidee in die engere Auswahl, werden wir Sie im zweiten Schritt bitten, einen detaillierten Antrag auf Projektförderung einzureichen.“

Zusatzinformation: zusatzinformation_cim-foerderangebot-migration-flucht

Kontakt

Nora Seddig
Programm Migration für Entwicklung
Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM)
Dag-Hammarskjöld-Weg 1-5
65760 Eschborn
T +49 6196 79 – 6443
migration@cimonline.de
I   www.cimonline.de / www.giz.de

Hamburger NUE-Fördermöglichkeit im Kontext des G20-Prozesses 2017

Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung:

Deutschland übernimmt vom 1. Dezember 2016 bis zum 30. November 2017 die Präsidentschaft der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20). Zur Präsidentschaft gehört auch die Ausrichtung eines Treffens der Staats- und Regierungschefs (G20-Gipfel). Dieser Gipfel wird am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg auf dem Messegelände stattfinden. Im Vorfeld des Gipfels finden zahlreiche Fachministertreffen statt, die einzelne Themen der G20 vertieft beraten. Daneben sieht die Bundesregierung mehrere Gesprächsformate mit der Zivilgesellschaft vor, bei denen die deutschen Organisationen gemeinsam mit internationalen Partnern Empfehlungen für die Präsidentschaft erarbeiten.

Der Hamburger Senat möchte die mit der Ausrichtung des G20-Gipfels in Hamburg verbundene Chance nutzen, die Themen der G20 auch in Hamburg breit zu diskutieren. Er möchte daher die entwicklungs- und umweltpolitischen Gruppen und Vereine in Hamburg dabei unterstützen, sich in den öffentlichen Diskurs zur G20 und ihren Themen einzubringen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, die mit dem G20-Gipfel verbundene erhöhte Aufmerksamkeit zu nutzen, um ihre inhaltlichen Positionen zu diesen   Themen zu artikulieren und die Öffentlichkeit zu erreichen.

Zu diesem Zweck stellt der Senat der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) ein Budget in Höhe von 200.000 Euro zur Unterstützung der zivilgesellschaftlichen Begleitung der Gipfelprozesse zur Verfügung. Die NUE vergibt diese Fördermittel neben ihrer üblichen umwelt- und entwicklungspolitischen Fördertätigkeit für zusätzliche gemeinnützige Aktivitäten mit Bezug zum G20-Prozess.

Förderfähig sind Vorhaben, die zur Stärkung der fachlichen Arbeit, zur Einbringung der nichtstaatlichen Strukturen in den öffentlichen Diskurs und zur Begleitung des G20-Gipfels beitragen. Die Förderung umfasst z.B. Informations- und Bildungsangebote sowie öffentlichkeits- und medienwirksame Projekte. Darunter fallen auch Vorhaben mit Bezug zum Civil20 (C 20). Fachliche Eingrenzungen bestehen nicht.

Die Förderung der NUE erfolgt auf Grundlage der NUE-Satzung sowie der Förderrichtlinie für Hamburg.  Die einzelnen Förderentscheidungen und die Festlegung der Förderhöhe trifft der Vergaberat Hamburg.

Antragsberechtigt sind in der Regel als gemeinnützig anerkannte Organisationen. In Einzelfällen können gemeinnützige Vorhaben von nicht eingetragenen oder nicht gemeinnützig anerkannten Initiativen berücksichtigt werden. Die Fördermittel werden mit regionalem Bezug zum Land Hamburg eingesetzt.

Der regionale Bezug ist gegeben, wenn die Projekte von Hamburg aus initiiert, begleitet oder betreut  werden. In der Regel haben die Projektträger ihren Sitz in Hamburg. Bei Projektträgern, die ihren Sitz nicht in Hamburg haben, ist die Mitwirkung und Beteiligung von Hamburger Akteuren fördererheblich.

Der Projektzeitraum kann die Zeit vor, während oder nach dem Gipfel umfassen; eine Förderung über das Ende der deutschen G20-Präsidentschaft am 30. November 2017 hinaus ist ausgeschlossen. Anträge werden auf dem üblichen Weg bei der NUE eingereicht, die Stiftung bemüht sich um zeitnahe Entscheidungen.

Die NUE freut sich auf kreative, sichtbare und wirksame Beiträge zu einer lebendigen und vielseitigen Auseinandersetzung mit dem G20-Prozess in Hamburg und den Kontakt mit Ihnen.

Anschrift NUE:
Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung
Mühle Westeraccum, 26553 Dornum

Kontakt: Hannah Lein, 04933-9911-17, lein@projektfoerderung.de

HIM-Preis 2016 fördert Projekte zur Integration Geflüchteter

Die Hamburger Initiative für Menschenrechte e.V. (HIM) will 2017 zum zweiten Mal den HIM-Preis in Höhe von 10.000 Euro verleihen. Der Preis will herausragende Projekte, Initiativen und Organisationen würdigen, die sich in Hamburg im Bereich Bildung, Ausbildung und berufliche Integration Geflüchteter verdient gemacht haben. Die Preisträger sind von einem unabhängigen Expertengremium nominiert worden, deren Mitglieder bereits langjährig im Bereich der Flüchtlingshilfe tätig sind.

Der Preis will eine staatlich nicht geförderte Initiative unterstützen, die „geeignet ist, Ursachen von Migration aufzuzeigen und die Flucht als solche durch Präventivmaßnahmen vor Ort zu verhindern (…) Aus unserer Sicht kämen Projekte in Nigeria, Niger, Gambia und Eritrea in Betracht, aber auch Projekte, die in der Rückkehrerberatung tätig sind. Es ist im Übrigen nicht zwingend notwendig, dass die Aktivitäten durch eine Hamburger Organisation betrieben werden. Die HIM e.V. findet sich im Internet hier: http://www.menschenrechte.hamburg/

Ausschreibung FREIRÄUME! Fonds für kulturelle Projekte mit Geflüchteten

3fcdee79c3Es gibt einen neuen Fonds bei der Hamburgischen Kulturstiftung. Er richtet sich an funktionierende Orte der Stadtteilkultur, die schon jetzt herausragend gute Arbeit in der lokalen Kulturarbeit für und mit Geflüchteten leisten. Aber auch an künstlerische und kulturpädagogische Projekte, Programme, Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen, die kulturelle Angebote mit und für Geflüchtete durchführen.

Wer kann sich bewerben

Bewerben können sich sowohl Stadtteilkulturzentren, Bürgerhäuser, Jugendzentren, Geschichtswerkstätten als auch Flüchtlingseinrichtungen sowie kulturelle Institutionen, freie Initiativen, Vereine und Einzelpersonen. Die Projektdurchführenden sollten über eine nachweisbare künstlerische oder kulturpädagogische Qualifizierung verfügen.

Beantragt werden können Fördermittel für künstlerische und kulturpädagogische Projekte in Hamburg, die zur Integration und Partizipation von Geflüchteten beitragen und den interkulturellen Dialog unterstützen. Gefördert werden sowohl Projekte mit Geflüchteten als auch Projekte für Geflüchtete. Dies können sowohl künstlerische und kulturpädagogische Vorhaben sein, die in naher Zukunft realisiert werden und neue Impulse setzen als auch bewährte Projekte und Programme. Der Projektförderfonds ist offen für alle künstlerischen Sparten und Bereiche.

Sie können zwischen 5.000 und 15.000 Euro für Ihr Projekt beantragen. Ein finanzieller Eigenanteil wird nicht vorausgesetzt. Kofinanzierungen durch die Stadt Hamburg, andere Stiftungen oder Förderer sind zulässig.

Die Projekte sollten mehrere der folgenden Qualitätskriterien erfüllen:

• Ermöglichung von Orten der Begegnung bzw. von geschützten Freiräumen für den interkulturellen Dialog

• Ermöglichung von kultureller/gesellschaftlicher Teilhabe

• Partizipationsmöglichkeiten für Geflüchtete ohne Sprachbarrieren

• Niedrigschwelliger Zugang zu kulturellen Angeboten in Hamburg

• Vermittlung von Willkommens- und Anerkennungskultur

• Künstlerische und/oder kulturpädagogische Auseinandersetzung mit kulturellen und/oder biographischen Hintergründen und/oder aktueller Lebenssituation

Verfahren und Modalitäten

Die Anträge können laufend an die Hamburgische Kulturstiftung gestellt werden. Eine Förderentscheidung liegt maximal sechs Wochen nach vollständiger Projekteinreichung vor. Die Förderentscheidung wird von der Geschäftsstelle der Hamburgischen Kulturstiftung getroffen. Sie werden schriftlich benachrichtigt, ob Ihr Projekt gefördert wird oder nicht.

Ein Beirat, bestehend aus Körber-Stiftung, Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Hamburgische Kulturstiftung, Nordmetall-Stiftung, Gabriele Fink Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, Stadtkultur Hamburg, trifft sich quartalsweise und begleitet die strategische Ausrichtung des Fonds.

Förderanträge müssen in schriftlicher Form in dreifacher Ausfertigung per Post eingereicht werden an:

Hamburgische Kulturstiftung, z.Hd. Caroline Sassmannshausen, Hohe Bleichen 18, 20354 Hamburg.

 Ein Förderantrag umfasst:

a) das Antragsformular zum Förderantrag (zu finden unter www.kulturstiftung-hh.de , Stichwort »Projektförderung«),

b) eine detaillierte Projektbeschreibung mit folgenden Informationen:

• Konzept

• Ort und Zeitplan des künstlerischen oder kulturpädagogischen Projekts in Hamburg

• Projektdurchführende (Lebenslauf, Nachweis über künstlerische oder kulturpädagogische Qualifizierung)

c) einen aussagekräftigen Finanzierungsplan mit folgenden Eckdaten:

• Kostenkalkulation mit Übersicht über die geplanten Ausgaben mit Angabe der einzelnen Positionen

• Finanzplan (bitte vermerken, welche Mittel sicher und welche noch ungesichert sind, z.B. bei offenen Anträgen bei anderen Förderein-richtungen.)

• beantragte Fördersumme (5.000 bis 15.000 Euro)

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Caroline Sassmannshausen, Projektbereich Kinder- und Jugendkultur/Kulturelle Bildung, Tel.: 040/339099, Email: sassmannshausen@kulturstiftung-hh.de