Sparda-Bank Hamburg Award

Die Sparda-Bank vergibt für gemeinnützige zukunftsweisende Projekte aus den Bereichen Soziales, Umweltschutz und Sport Fördergelder in Höhe von insgesamt 105.000€.

Bewerben können sich gemeinnützig anerkannte Organisationen nach §52 AO aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Nord-Niedersachsen mit Projekten, deren Umsetzung noch in 2016 und ggf. 2017 erfolgen soll mit Kosten in Höhe von mindestens 2.500€.

Um Euch zu bewerben, könnt Ihr unter www.sparda-bank-hamburg.de/award das Online-Bewerbungsformular ausfüllen. Zusätzlich werden folgende Informationen vorausgesetzt:

Vorstellung Eurer Organisation mit entsprechendem Bildmaterial
Beschreibung Eures Projektes
Kurze Kostenaufstellung

Für weitere Informationen: https://www.sparda-bank-hamburg.de/sparda/award

Datenbank: Fördermittel für Flüchtlings- und Integrationsprojekte

Eine Vielzahl von öffentlichen und privaten Institutionen stellt Gelder zur Unterstützung von Flüchtlings- und Integrationsprojekten zur Verfügung. Akquisos stellt einige Geldgeber und Programme auf EU-, Bundes- Landes- und kommunaler Ebene sowie Online-Plattformen für Geld-, Sach- und Zeitspenden vor. Die Übersicht finden Sie unter: www.bpb.de/partner/akquisos/222387/foerdermittel

Sie enthält Informationen und Links zu:

Europäische Fördermittel
Bundesmittel
Landesmittel
Stiftungen
Finanzinstitute
Lotterien
Online-Spendenplattform
Vermittlungsportale
Unternehmen /Arbeitgeberverbände

Quelle: Akquisos, Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Anträge bei bengo ab sofort über das Antragsportal der Engagement Global

Die Antragstellung für bengo erfolgt ab sofort nur noch über das Antragsportal. Das Portal ist die neue zentrale Plattform für Ihre Kommunikation mit Engagement Global. Hier können Sie demnächst sämtliche Vorgänge im Zusammenhang mit Ihrer Projektförderung bearbeiten und verwalten.

Über www.antragsportal.de gelangen Sie auf die Startseite des Portals. Drei Schritte sind notwendig, wenn Sie erstmalig einen Antrag über das Portal einreichen:

  • Durch Anlegen eines Benutzerkontos erhalten Sie Ihren Zugang zum Antragsportal.
  • Um als Organisation eine Antragsberechtigung zu erhalten, durchlaufen Sie die Trägerprüfung.
  • Danach können Sie die für die Antragstellung notwendigen Projektdaten eingeben.

Für technische Fragen steht Ihnen der Zentrale Programmservice (ZPS) zur Verfügung: antragsportal@engagement-global.de oder Tel.: 0228 20 717-218.
Inhaltliche Fragen richten Sie bitte an bengo: bengo@engagement-global.de, Tel.: 0228 20 717-277.

Stiftungen unterstützen nachhaltige Kulturprojekte zur Integration von Geflüchteten in Hamburg

Fonds „FREIRÄUME!“ fördert Stadtteilkulturarbeit

Ein Hip-Hop-Kurs, ein Theaterprojekt, gemeinsames Musizieren und andere Projekte, bei denen Geflüchtete unterschiedlicher Nationen und Hamburger zusammenkommen – die Kulturarbeit in den Stadtteilen spielt eine wichtige Rolle für die Integration. An zahlreichen Orten in Hamburg gibt es bereits erfolgreiche Initiativen. Es bleibt aber viel zu tun, und oft fehlen die erforderlichen finanziellen Mittel, um gute Ideen in die Tat umzusetzen. Deshalb haben die Hamburgische Kulturstiftung, die Körber-Stiftung und die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. gemeinsam den Fonds „FREIRÄUME!“ für kulturelle Projekte mit Geflüchteten initiiert.

Die Claussen-Simon-Stiftung unterstützt gemeinsam mit weiteren Hamburger Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen den Fonds „FREIRÄUME!“. Die 18 Förderer haben nun eine Summe von 250.000 Euro für Kulturprojekte bereitgestellt. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit Stadtkultur Hamburg, dem Dachverband für lokale Kultur und kulturelle Bildung, entwickelt. Ab dem 22. Januar 2016 können über die Hamburgische Kulturstiftung Fördermittel beantragt werden, um Integrationsprojekte in Hamburgs Stadtteilen zu finanzieren.

Es sollen Orte der Begegnung geschaffen, und die Stadtteilkultur nachhaltig gestärkt werden. Der Fonds will Projekte und Einrichtungen unterstützen, die niedrigschwellige kulturelle Angebote für Geflüchtete und mit Geflüchteten umsetzen. Dafür werden pro Antrag zwischen 5.000 und 15.000 Euro vergeben. Bewerben können sich künstlerische und kulturpädagogische Institutionen und Initiativen, aber auch Einzelpersonen aus dem Hamburger Stadtgebiet.

„Partizipation am kulturellen Leben ist ein Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Kultur hat die Kraft, Brücken zu bauen und Dialoge zu schaffen“, unterstreicht Gesa Engelschall, geschäftsführender Vorstand der Hamburgischen Kulturstiftung. „Wir wollen Orte der Begegnung ermöglichen, an denen Austausch und kulturelle Integration stattfinden können.“

Weitere Informationen zum Antragsverfahren und den Anforderungen auf der Webseite der Hamburgischen Kulturstiftung.

Stiftungsfonds zur Flüchtlingshilfe

Mit einem eigenen Fonds „Flüchtlinge & Ehrenamt“ stellt ein Bündnis aus 16 Hamburger Stiftungen Geld für freiwillig geleistete Arbeit in der Flüchtlingshilfe zur Verfügung. Unbürokratisch und möglichst zeitnah sollen so Projekte und Hilfsangebote gefördert werden.

Anträge auf Förderung können sowohl für Sach- als auch für Honorarkosten bis zu einem Betrag von 1000 Euro gestellt werden. Gerade auch kleinere initiativen können im Bereich interner Fortbildungen und bei Projekten von dem Stiftungsfonds profitieren.

Weitere Informationen sowie das Antragsformular und Referenzschreiben zum Download: http://www.buergerstiftung-hamburg.de/fonds_fluechtlinge_ehrenamt/

Rückforderung staatlicher Zuschüsse und Anforderungen an die Organisationspflicht im Verein

Vereine, die Fördermittel beantragen, müssen die Anträge sorgfältig bearbeiten und die Arbeitsabläufe im Verein ausreichend organisieren. Sie haben Mitwirkungspflichten zu beachten, um sich nicht dem Risiko einer Erstattungspflicht auszusetzen. Wie sich eine fehlende Mitwirkung auswirken kann, zeigt das Urteil des Landessozialgerichts Sachsen vom 11.09.2014, L 3 AS 799/12.

Der Fall des LSG Sachsen
In der Sache ging es um die Klage eines Vereins, der sich gegen die Rückforderung von erhaltenen öffentlichen Zuschüssen wehrte. Er hatte sowohl Lohn- als auch Sachkostenzuschüsse als Förderleistung von der ARGE erhalten. In dem Bewilligungsbescheid wurde der Verein darüber informiert, dass er

  • innerhalb einer Ausschlussfrist von sechs Monaten nach Beendigung der Maßnahme alle Unterlagen vorlegen muss, die für die abschließende Beurteilung erforderlich waren,
  • Fördermittel zu erstatten habe, wenn die Unterlagen nicht rechtzeitig eingereicht werden.

Als der Verein die Unterlagen nicht rechtzeitig einreichte, forderte die ARGE die Fördermittel mit einem Erstattungsbescheid zurück, und zwar in voller Höhe. Hiergegen legte der Verein erfolglos Widerspruch ein und klagte anschließend vor dem Sozialgericht.

Zur Begründung der Verspätung verwies der Verein darauf, dass

  • die für die Bearbeitung zuständige ehrenamtliche Mitarbeiterin aus dem Verein ausgeschieden sei,
  • der Vorstand daher erst später von der Frist erfahren habe,
  • die ARGE ihn auf die Rückforderung habe ausdrücklich hinweisen müssen.

LSG zu den Organisationsanforderungen im Verein
Das Sozialgericht folgte zwar noch der Auffassung des Vereins, das Landessozialgericht beurteilte die Angelegenheit jedoch anders und sah einen rechtmäßigen Erstattungsbescheid.

Der Hinweis, die ehrenamtliche Mitarbeiterin sei ausgeschieden und der Vorstand daher nicht informiert, war für das Landessozialgericht unbeachtlich. Zu den Aufgaben des Vorstandes würde es gehören, die Geschäfte des Vereins ordnungsgemäß zu organisieren. Dazu gehöre es auch, im Falle des Ausscheidens eines Mitarbeiters den Informationsfluss so zu gestalten, dass die Entscheidungsträger über alle Informationen verfügen. Insgesamt gebietet eine ordnungsgemäße Geschäftsführung des Vereins durch den Vorstand, die internen Abläufe so zu gestalten, dass behördliche Vorgaben und Auflagen den Entscheidungsträgern bekannt sind und erfüllt werden.

Das Gericht stellte auch klar, dass die Mitwirkungspflicht in diesem Sinne unabhängig davon besteht, ob die ARGE den Verein noch einmal ausdrücklich zur Vorlage von Unterlagen aufgefordert hat oder nicht.

Hinzu komme, dass im fraglichen Fall eine Ausschlussfrist vorgesehen sei. Nach Ablauf der Ausschlussfrist könnten jedoch keine Ansprüche mehr geltend gemacht werden. Auch eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand sei dann nicht möglich.

Das bedeutet für die Praxis
Die Entscheidung liegt in einer Linie mit der Rechtsprechung anderer Gerichte. Die Anforderungen an die Organisationspflicht des Vorstands sind relativ hoch. Insbesondere spielt keine Rolle, ob der Vorstand ehrenamtlich oder hauptamtlich tätig ist.

Zu den Mindestaufgaben des Vorstandes gehört es, Verfahrensabläufe so zu organisieren, dass behördliche Vorlagen und Auflagen eingehalten werden können.

Zu einer ordnungsgemäßen Organisation dürfte es damit mindestens gehören, behördlich vorgegebene Fristen dergestalt in einen Kalender einzutragen, dass sie – unabhängig von einem Wechsel oder zum Beispiel krankheitsbedingten Ausfall der zuständigen Mitarbeiter – eingehalten werden können. Dabei hat es sich bewährt, nicht nur den Ablauf der Frist zu kennzeichnen, sondern auch eine sogenannte Vorfrist, damit die Unterlagen rechtzeitig zusammengestellt werden können.

Die Versäumung solcher Organisationspflichten führt nicht nur dazu, dass der Verein die erhaltenen Fördermittel zurückzahlen muss.

Schadensersatzrisiko für den Vorstand
Außerdem besteht für die zuständigen Vorstandsmitglieder jetzt die Gefahr, dass Schadensersatzansprüche des Vereins gegen sie geltend gemacht werden. Der Schaden könnte hier in der finanziellen Mehrbelastung des Vereins durch die Rückforderung des Zuschusses liegen. Grundsätzlich ist weiter erforderlich, dass der Vorstand den Schaden vorsätzlich oder fahrlässig verursacht hat. Bei dem vorliegenden Sachverhalt wird man von einer fahrlässigen Schadensverursachung ausgehen können. Ob die gesetzlichen Haftungsbegrenzungen des § 31 a BGB zur Anwendung kommen, ist davon abhängig, ob die Vorstandsmitglieder jeweils eine Vergütung von mehr als 720 €/Jahr erhalten haben. Nur, wenn sie gar keine oder eine geringere Vergütung erhalten haben, reduziert sich der Haftungsmaßstab auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

RA Heiko Klages, 2K-verbandsberatung

Änderungen im Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB)

Engagement Global Mitteilung vom 30. April 2015:

Das BMZ sieht für die Förderung von Projekten der entwicklungspolitischen Bildung in diesem Jahr zusätzliche Mittel vor. Wir freuen uns deshalb sehr, Sie auf die Möglichkeit einer zweiten Antragstellung für das Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung (FEB) aufmerksam machen zu können.

Dafür können Sie bis zum 31.05. Anträge für Projekte stellen, die frühestens im August 2015 starten. Eine Bewilligung der Anträge ist für September 2015 geplant.

Mit dieser Antragstellung sind die folgenden, zum Teil auch generellen Erleichterungen im FEB verbunden:

  • Im Rahmen der zweiten Antragsfrist (31.05.2015) können Projektanträge gestellt werden, die sich auf neue Vorhaben beziehen und deren Projektbeginn nicht vor August des laufenden Jahres liegt.
  • Begründete Aufstockungen von laufenden Vorhaben können auch weiterhin separat angefragt
  • Da wir uns mit der zweiten Frist 2015 in einer Probephase befinden, können wir über den Zeitpunkt der Mittelzusage noch keine abschließende Aussage treffen. Wir hoffen Ihnen im August/September eine Entscheidung übermitteln zu können.
  • Stellen Sie einen Antrag auf Genehmigung zum Vorzeitigen Projektbeginn (VZP) wenn Ihr Vorhaben vor Oktober beginnt, um die Abrechnung von Ausgaben, die vor Vertragsausfertigung entstehen, sicherzustellen.
  • Die Genehmigung zum VZP bedeutet grundsätzlich auch die Übernahme von mindestens 50% des beantragten Zuschusses.
  • Die Laufzeit der Projekte ist maximal bis zum 31.12.2017 beschränkt.

Diese zweite Antragsfrist im FEB soll zum einen mehr Förderungen im FEB ermöglichen, zum anderen aber vor allem auch zur flexibleren Beantragung und einem reibungsloseren Start von Projekten zum Jahresanfang beitragen.

Das BMZ stellt für die Förderung der neuen Anträge zusätzliche Mittel bereit. Sollten Sie keine Möglichkeit haben, bis zum 31.05.2015 einen Antrag einzureichen, hat dies keine negativen Auswirkungen auf eine Förderung im kommenden Jahr.

Die bisherige Antragsfrist zum 31.10. bleibt bestehen und sichert damit allen, die bislang ihre Antragseinreichung zu diesem Termin vorbereiten, die Möglichkeit einer Förderung.

Alle für die Antragstellung relevanten Formulare finden Sie auf unserer Website unter http://feb.engagement-global.de/antragstellung.html. Bitte nutzen Sie zur Antragstellung ausschließlich die auf unserer Website zur Verfügung stehenden IT-gestützten Formulare.

Das FEB-Team berät Sie gerne auf Anfrage bereits vor der Antragstellung zu Förderkriterien und Rahmenbedingungen des FEB sowie zu Ihrem Projektantrag. Die Antragsberatung endet jährlich am 15. Mai beziehungsweise 15. Oktober. Die Anträge müssen vollständig elektronisch und postalisch zum 31. Mai beziehungsweise 31. Oktober eingegangen sein. Es gilt der Poststempel.

Engagement Global freut sich auf Ihren Antrag!

Kontakt

Dagmar Maur
Abteilungsleiterin
Abteilung Förderung Bildungsprojekte in Deutschland
ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH
Tulpenfeld 7
53113 Bonn
Telefon +49 228 20 717-0
feb@engagement-global.de
www.engagement-global.de
www.facebook.com/engagement.global

Förderprogramm 2015 der Stiftung Nord-Süd-Brücken

Bisher konnten über die Stiftung Nord-Süd-Brücken für Projekte der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Inland Mittel des BMZ beantragt werden, die sich auf die Millenniumsentwicklungs-ziele beziehen. Nun hat die Stiftung beim FEB-Programm beantragt, Projekte im Rahmen der Sustainable Development Goals (SDG) fördern zu können. Im Sinne einer globalen Aufgabe setzen die SDGs auch Ziele für den Globalen Norden und verbinden Armutsbekämpfung mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Datails dazu erscheinen auf der Webseite www.nord-sued-bruecken.de

Auch für kleine Auslandsprojekte können 2015 weiterhin Anträge gestellt werden. Zur Finanzierung der Begleitung von kleineren Auslandsprojekten ostdeutscher Nichtregierungsorganisationen haben wir bei BMZ/Engagemen Global einen Antrag eingereicht. Gefördert werden können Kleinvorhaben bis zu maximal 20.000 Euro Gesamtkosten. Alle Infos zum EZ-Kleinprojektefonds finden sich unter www.nord-sued-bruecken.de/ez-kleinprojektefonds.html.

Darüber hinaus ermöglicht das Förderprogramm „Jugend für Entwicklungszusammenarbeit“ in Brandenburg Jugendlichen aus Brandenburg einen Austausch mit Gleichaltrigen oder die Mitarbeit in einem Projekt im Ausland. Ziel ist es, dass die Jugendlichen interkulturelle und entwicklungspolitische Lernerfahrungen sammeln. Weitere Infos zur Antragstellung stehen unter www.nord-sued-bruecken.de/jugend-fuer-entwicklungszusammenarbeit/.

Stiftung verwaltet weiterhin die LEZ-Mittel

Auch im Jahr 2015 wird die Stiftung Nord-Süd-Brücken weiterhin die Verwaltung der Fördermittel für entwicklungspolitische Projekte von Berliner Nichtregierungsorganisationen übernehmen. 500.000 Euro stehen der Stiftung dafür zur Verfügung. Über die bereits eingereichten Anträge wird am 17. und 18. Dezember 2014 entschieden. Die Antragstellung für Kleinprojekte ist wieder zum 20. Februar 2015 möglich. Die jeweiligen Fristen finden Sie unter www.nord-sued-bruecken.de/termine.html .

Förderrichtlinien aktualisiert

Der Rat der Stiftung Nord-Süd-Brücken hat am 1.12.14 neue Förderrichtlinien beschlossen. Die bisher geltenden Förderrichtlinien wurden von einer Arbeitsgruppe des Rates unter Beteiligung der Geschäftsstelle und des Vorstandes gründlich überarbeitet. Die Arbeitsgruppe hat die Förderrichtlinien verständlicher formuliert und auch inhaltliche Änderungen vorgenommen. Gestrichen wurden z. B. bei Auslandsprojekten die Sonderregeln für Investitionen. Bei Bauprojekten muss dagegen künftig der Zugang zu Wasser- und Sanitäreinrichtungen gesichert sein.

Bei Inlandsprojekten können nun in allen Projekten auch Personalkosten mit beantragt werden, die Sonderregeln für schulische Bildungsprojekte wurden gestrichen und bei Honorarzahlungen orientiert sich die Stiftung Nord-Süd-Brücken künftig, wie viele andere Förderinstitutionen, an der Honorarstaffel von Engagement Global/FEB.

Förderprogramm Europäisches Jahr für Entwicklung 2015

Mit den Aktivitäten zum Europäischen Jahr für Entwicklung will die EU in 2015 Bewusstsein schaffen für die Bedeutung von Entwicklungszusammenarbeit und Diskussionen zur Post-2015-Agenda und den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG) anstoßen. Aktives Engagement und kritische Auseinandersetzung mit Entwicklungszusammenarbeit soll gefördert und Verständnis für eine gemeinsame Verantwortung in der globalisierten Welt geschaffen werden.

Bei Engagement Global ist zum einen die Geschäftsstelle zum Europäischen Jahr für Entwicklung angesiedelt, die den deutschen Beitrag koordiniert. Zum anderen wurde ein Förderprogramm aufgelegt, das über Engagement Global abgewickelt wird. Das Förderprogramm (FEJE) unterstützt aus Mitteln der EU und des BMZ Maßnahmen zivilgesellschaftlicher Akteure, die entwicklungspolitische Informations- und Bildungsprojekte in Deutschland mit den Zielen des Europäischen Jahres für Entwicklung verknüpfen. Förderschwerpunkte sind u.a. Information und Sensibilisierung über die Entwicklungszusammenarbeit der EU und der Mitgliedstaaten (Post 2015 Agenda) sowie die Förderung aktiven Engagements für und der kritischen Auseinandersetzung mit Entwicklungszusammenarbeit (Politikgestaltung).

Informationen und Formulare zum Förderprogramm EJE werden ab Januar unter www.ej2015.de als auch bereits Anfang Dezember (voraussichtlich ab 8.12.) über die Webseite der Engagement Global zur Verfügung gestellt: www.engagement-global.de/feje. Interessensbekundungen zum Förder¬programm können ab sofort an feje@engagement-global.de geschickt werden.

Ansprechpartnerin bei der Geschäftsstelle EJE ist Iris Eisbein unter eje @ engagement-global.de. Allgemeine Informationen zum Förderprogramm auch telefonisch unter 0228 20717225.

BürgerStiftung Hamburg vergibt den Preis „Menschen verbinden – Zukunft stiften“

Der Wettbewerb „Menschen verbinden – Zukunft stiften“ richtet sich die BürgerStiftung Hamburg an Initiativen, die den Austausch und das Miteinander fördern: zwischen Jung und Alt, wirtschaftlich Starken und Schwachen, zwischen Menschen mit und ohne Handicap, zwischen unterschiedlichen Milieus, Glaubensrichtungen, Kulturen und Wertesystemen. Nicht bewerben können sich Projekte und Institutionen, die bereits von der BürgerStiftung Hamburg gefördert werden.

Kontakt

Iris Gietzelt
Projektkoordination und Freiwilligenmanagement
BürgerStiftung Hamburg
Schopenstehl 31 – 20097 Hamburg
040-87 88 96 960 – Fax 040-87 88 96 961
info @ buergerstiftung-hamburg.de
www.buergerstiftung-hamburg.de

ethecon – Stiftung Ethik & Ökonomie

Die ethecon-Stiftung Ethik & Ökonomie engagiert sich für eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Unterdrückung, für gesellschaftlichen Wandel hin zu einem Solidarsystem.

ethecon ist eine von einer wachsenden Zahl von engagierten Privatpersonen getragene Stiftung von unten. Sie konzentriert ihre Aktivitäten auf das Spannungsfeld zwischen Ethik und Ökonomie. Ziel der Stiftung ist es, die Beachtung ethischer, ökologischer, sozialer und menschenrechtlicher Prinzipien im Wirtschaftsprozess zu erwirken und dabei demokratische und selbst bestimmte Strukturen zu stärken.

Unter anderem vergibt die 2004 gegründete Stiftung einmal im Jahr zwei undotierte Preise: Mit dem Internationalen ethecon Blue Planet Award zeichnet sie Personen aus, die sich in herausragender Weise für die Rettung und den Erhalt unseres Blauen Planeten einsetzen. Mit dem Internationalen ethecon Black Planet Award prangert sie hingegen Personen an, die in schockierender Weise Zerstörung und Ruin des Planeten betreiben.

ethecon-Stiftung Ethik & Ökonomie
Axel Köhler-Schnura
info@ethecon.org
Schweidnitzer Str. 41
40231 Düsseldorf
Telefon: (0211) 26 11 210
Fax: (0211) 26 11 220
www.ethecon.org

Asienstiftung fördert die Zusammenarbeit von sozialen Bewegungen und NGOs in Europa und Asien

Die Asienstiftung trägt zur Entwicklung und Durchsetzung von gesellschaftlichen Alternativen bei, die soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte, Schutz der Umwelt und Partizipation der Menschen zum Ziel haben. Sie fördert dazu die Zusammenarbeit und Vernetzung von sozialen Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen in Europa und zwischen Europa und Asien. Sie organisiert Informations- und Bildungsarbeit, Kampagnen und Lobby-Arbeit für die Durchsetzung dieser Ziele. Der Organisierung des Austausches und der Begegnung zwischen europäischen und asiatischen Organisationen kommt ein besonderer Stellenwert zu. Sie hat dazu u.a. das Anke-Reese-Stipendium ins Leben gerufen. Die Asienstiftung wurde 1992 gegründet und ist vorwiegend operativ tätig.

Kontakt

Asienstiftung
Dr. Klaus Fritsche
asienstiftung@asienhaus.de
Asienstiftung/Asienhaus
Hohenzollernring 52
50672 Köln
Telefon: (49) 221. 716121-0
Telefax: (49) 221. 716121-10
www.asienhaus.de

Amadeu Antonio Stiftung förderte Projekte gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus

Seit ihrer Gründung 1999 ist es das Ziel der Amadeu Antonio Stiftung, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Hierfür unterstützt sie lokale Initiativen und Projekte in den Bereichen Jugend und Schule, Opferschutz und Opferhilfe, alternative Jugendkultur und kommunale Netzwerke. Wichtigste Aufgabe der Stiftung ist es, die Projekte über eine finanzielle Unterstützung hinaus zu ermutigen, ihre Eigeninitiative vor Ort zu stärken und sie zu vernetzen. Die gemeinnützige Stiftung ist benannt nach dem angolanischen Vertragsarbeiter Amadeu Antonio Kiowa, der 1990 in Eberswalde eines der ersten Todesopfer rassistischer Gewalt nach der Wiedervereinigung war. Seit ihrer Gründung steht die Amadeu Antonio Stiftung unter der Schirmherrschaft des Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages Wolfgang Thierse.

Kontakt

Amadeu Antonio Stiftung
Timo Reinfrank
timo.reinfrank @ amadeu-antonio-stiftung.de
Linienstraße 139.
10115 Berlin
Telefon: (030) 240 886 10
Telefax: (030) 240 886 22
www.amadeu-antonio-stiftung.de

SÜDWIND-Stiftung engagiert sich für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit

Die SÜDWIND-Stiftung engagiert sich gemeinsam mit dem SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene – für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit.

Die SÜDWIND-Stiftung für internationale soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit, die seit dem Jahr 2007 besteht, hat die Aufgabe, den Verein SÜDWIND finanziell zu unterstützen, ist unselbstständig und wird von SÜDWIND e.V. treuhänderisch verwaltet. Der Zweck der SÜDWIND-Stiftung ist mit dem von SÜDWIND e.V. identisch. SÜDWIND tritt seit der Gründung im Jahr 1991 dafür ein, wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit durchzusetzen.

SÜDWIND deckt ungerechte Strukturen auf, macht diese öffentlich, bietet Handlungsalternativen und will so zu Veränderungen beitragen. Vor allem in Entwicklungsländern leiden viele Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems. Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich. SÜDWIND weist immer wieder nach, dass insbesondere die Politik und die Wirtschaft, aber auch Verbraucherinnen und Verbraucher, eine Mitverantwortung für diese Missstände haben.

Kontakt

Institut für Ökonomie und Ökumene
Martina Schaub
schaub @ suedwind-institut.de
Lindenstr. 58-60
D-53721 Siegburg
Telefon: +49 (0)2241-26 609 0
Telefax: +49 (0)2241-26 609 22
Web: http://www.suedwind-institut.de/suedwind/stiftung/

Stiftung West-Östliche Begegnungen

Stiftung West-Östliche Begegnungen
Mauerstraße 93
10117 Berlin
Telefon 030 / 204 48 40
E-Mail: info@stiftung-woeb.de
www.stiftung-woeb.de

Antragsteller

Schulen und Jugendgruppen, ehrenamtl. Kulturensembles, kommunale Institutionen, Kirchgemeinden sowie eingetragene Vereine / Nichtregierungsorganisationen in Deutschland, die Kontakte und Beziehungen mit Menschen aus den Partnerländern der Stiftung unterhalten und internationale Begegnungen mit ihnen organisieren

Förderkriterien

Persönliche Begegnungen von Menschen aus Deutschland und aus den 15 Partnerländern der Stiftung (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Lettland, Litauen, Republik Moldau, Russische Föderation, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine und Usbekistan) im Rahmen von Begegnungsreisen und Austausch, Treffen und Konferenzen.

Zentrale Kriterien sind dabei
– Dialog und Partnerschaft
– Gleichwertigkeit der Partner und Gegenseitigkeit der Programme
– Teilhabe, Verantwortlichkeit und Solidarität
– Nachhaltigkeit der Beziehung und des Engagements