Ausschreibung FREIRÄUME! Fonds für kulturelle Projekte mit Geflüchteten

3fcdee79c3Es gibt einen neuen Fonds bei der Hamburgischen Kulturstiftung. Er richtet sich an funktionierende Orte der Stadtteilkultur, die schon jetzt herausragend gute Arbeit in der lokalen Kulturarbeit für und mit Geflüchteten leisten. Aber auch an künstlerische und kulturpädagogische Projekte, Programme, Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen, die kulturelle Angebote mit und für Geflüchtete durchführen.

Wer kann sich bewerben

Bewerben können sich sowohl Stadtteilkulturzentren, Bürgerhäuser, Jugendzentren, Geschichtswerkstätten als auch Flüchtlingseinrichtungen sowie kulturelle Institutionen, freie Initiativen, Vereine und Einzelpersonen. Die Projektdurchführenden sollten über eine nachweisbare künstlerische oder kulturpädagogische Qualifizierung verfügen.

Beantragt werden können Fördermittel für künstlerische und kulturpädagogische Projekte in Hamburg, die zur Integration und Partizipation von Geflüchteten beitragen und den interkulturellen Dialog unterstützen. Gefördert werden sowohl Projekte mit Geflüchteten als auch Projekte für Geflüchtete. Dies können sowohl künstlerische und kulturpädagogische Vorhaben sein, die in naher Zukunft realisiert werden und neue Impulse setzen als auch bewährte Projekte und Programme. Der Projektförderfonds ist offen für alle künstlerischen Sparten und Bereiche.

Sie können zwischen 5.000 und 15.000 Euro für Ihr Projekt beantragen. Ein finanzieller Eigenanteil wird nicht vorausgesetzt. Kofinanzierungen durch die Stadt Hamburg, andere Stiftungen oder Förderer sind zulässig.

Die Projekte sollten mehrere der folgenden Qualitätskriterien erfüllen:

• Ermöglichung von Orten der Begegnung bzw. von geschützten Freiräumen für den interkulturellen Dialog

• Ermöglichung von kultureller/gesellschaftlicher Teilhabe

• Partizipationsmöglichkeiten für Geflüchtete ohne Sprachbarrieren

• Niedrigschwelliger Zugang zu kulturellen Angeboten in Hamburg

• Vermittlung von Willkommens- und Anerkennungskultur

• Künstlerische und/oder kulturpädagogische Auseinandersetzung mit kulturellen und/oder biographischen Hintergründen und/oder aktueller Lebenssituation

Verfahren und Modalitäten

Die Anträge können laufend an die Hamburgische Kulturstiftung gestellt werden. Eine Förderentscheidung liegt maximal sechs Wochen nach vollständiger Projekteinreichung vor. Die Förderentscheidung wird von der Geschäftsstelle der Hamburgischen Kulturstiftung getroffen. Sie werden schriftlich benachrichtigt, ob Ihr Projekt gefördert wird oder nicht.

Ein Beirat, bestehend aus Körber-Stiftung, Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Hamburgische Kulturstiftung, Nordmetall-Stiftung, Gabriele Fink Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, Stadtkultur Hamburg, trifft sich quartalsweise und begleitet die strategische Ausrichtung des Fonds.

Förderanträge müssen in schriftlicher Form in dreifacher Ausfertigung per Post eingereicht werden an:

Hamburgische Kulturstiftung, z.Hd. Caroline Sassmannshausen, Hohe Bleichen 18, 20354 Hamburg.

 Ein Förderantrag umfasst:

a) das Antragsformular zum Förderantrag (zu finden unter www.kulturstiftung-hh.de , Stichwort »Projektförderung«),

b) eine detaillierte Projektbeschreibung mit folgenden Informationen:

• Konzept

• Ort und Zeitplan des künstlerischen oder kulturpädagogischen Projekts in Hamburg

• Projektdurchführende (Lebenslauf, Nachweis über künstlerische oder kulturpädagogische Qualifizierung)

c) einen aussagekräftigen Finanzierungsplan mit folgenden Eckdaten:

• Kostenkalkulation mit Übersicht über die geplanten Ausgaben mit Angabe der einzelnen Positionen

• Finanzplan (bitte vermerken, welche Mittel sicher und welche noch ungesichert sind, z.B. bei offenen Anträgen bei anderen Förderein-richtungen.)

• beantragte Fördersumme (5.000 bis 15.000 Euro)

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Caroline Sassmannshausen, Projektbereich Kinder- und Jugendkultur/Kulturelle Bildung, Tel.: 040/339099, Email: sassmannshausen@kulturstiftung-hh.de

Workshop: Fördermöglichkeiten in der epol. Arbeit für migrantische Organisationen

Vorgestellt werden Förderinstrumente für Projekte der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland sowie zur Armutsbekämpfung im Ausland. Anhand praktischer Übungen wird eine eigene Antragstellung geübt. Dabei werden folgende Fragen geklärt: Wie entwickle ich ein Projekt? Welche Voraussetzungen muss mein Verein erfüllen? Welche Förderquellen gibt es und wofür und wofür kann man Gelder beantragen? Was sollte vor einer Antragstellung geklärt sein? Veranstaltet wird das Seminar in Berlin am 7. und 8. 10. Von Engagement Global im Auftrag des BMZ. Anmeldung: https://www.engagement-global.de/veranstaltung-detail/engagement-unterstuetzen-foerdermoeglichkeiten-und-grundlagen-der-antragstellung-okt16.html

Seminare der Schmitz-Stiftungen zur Qualität von Auslandsprojekten

„Unter dem Titel „Was ist ein gutes Auslandsprojekt?“ bieten die Schmitz-Stiftungen vom 16.-17. September 2016 ein Seminar in Bonn an, in welchem Methoden und Instrumente der Projektentwicklung und -begleitung vorgestellt werden. Es richtet sich an gemeinnützige Organisationen, die Kontakte in Länder des Globalen Südens haben und ein Partnerschaftsprojekt durchführen möchten. Weitere Informationen finden Sie unter:  http://www.schmitz-stiftungen.de/de/ez-kleinprojektefonds/was-ist-ein-gutes-auslandsprojekt/.“

Neue Förderlinie „weltwärts – Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030“

Außerschulischer Jugendgruppenaustausch wird finanziell gefördert
Die neue Förderlinie „weltwärts – Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030“ unterstützt seit 1. Juli 2016 Begegnungen und gemeinsame Projekte von Jugendgruppen aus Ländern des Globalen Südens und Jugendgruppen aus Deutschland, die sich inhaltlich mit einem der Nachhaltigkeitsziele beschäftigen. In der Pilotphase bis 2019 liegt der Fokus auf dem Austausch mit afrikanischen Ländern.

Die neue Förderlinie „weltwärts – Außerschulische Begegnungsprojekte im Kontext der Agenda 2030″ wurde durch die Deutsch-Afrikanische Jugendinitiative angestoßen und begründet ein Format, das sich vom „weltwärts“-Freiwilligendienst deutlich unterscheidet. Eine Hin und eine Rückbegegnung, die jeweils zwei bis vier Wochen dauern, sind in Phasen der Vor- und Nachbereitung eingebettet. Insgesamt beträgt die Laufzeit der Projekte bis zu zwei Jahren. Während dieser Zeit wird  auf virtuellem Weg und in der persönlichen Begegnung am gemeinsamen Thema oder Projekt gearbeitet.

Teilnehmen können außerschulische Gruppen junger Menschen zwischen 16 und 30 Jahren, – von der Sportmannschaft bis zur Hochschulgemeinde, vom Mädchenhaus über Umweltgruppe bis zur Jugendfeuerwehr.

Darüber hinaus können Projekte gefördert werden, die auf die Stärkung von Akteuren und Strukturen der internationalen Jugendarbeit zielen sowie innovative Modellprojekte.

Insbesondere sollen die Projekte einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 und der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele leisten und sich inhaltlich mit einem der Themen der Agenda 2030 wie beispielsweise Gesundheit, Klimaschutz oder Geschlechtergerechtigkeit auseinandersetzen. An diesem Leitthema orientiert sich die pädagogische Ausgestaltung des Projektes.

Alle Projekte werden von den Partnern im Norden und Süden gemeinsam geplant und umgesetzt. Anträge werden deshalb in einer so genannten Antragspartnerschaft zwischen einem deutschen und einem oder mehreren Projektpartnern des Globalen Südens gestellt. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert bis zu 75 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben eines Projektes. Anträge können ab sofort gestellt werden.

Weitere Informationen zu Antragsstellung: www.engagement-global.de/ww-begegnung

Kontakt und individuelle Beratung:

Pawel Prokop, pawel.prokop @ engagement-global.de, Telefon 0228 20717-546

Ute Harres, ute.harres @ engagement-global.de, Telefon 0228 20717-544

ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH
Service für Entwicklungsinitiativen

Fördermittel für Projekte zu Flucht und Migration | Liste der Stiftung :do

Zum Glück werden es momentan immer mehr: Die Stiftung :do http://www.stiftung-do.org/andere-stiftungen-und-fonds/ sammelt und listet Fonds, Stiftungen und andere Quellen, bei denen Fördermittel für Projekte im Bereich Flucht und Migration beantragt werden können. Mehr als 40 Stellen haben sie bereits zusammen gestellt – und nehmen gerne Hinweise auf weitere Geldgeber*innen auf!

zusammen-für-flüchtlinge.de unterstützt soziale Projekte für geflüchtete Menschen

Mit zusammen-für-flüchtlinge.de hat betterplace eine Spendenplattform nur für Projekte aus dem Bereich der Flüchtlingshilfe geschaffen. Und da viele Menschen sich selber mit Ihrer Zeit einbringen möchten, bilden wir darauf mittlerweile auch zahlreiche Angebote für Ehrenamtliche ab. Wenn Du Dich also für Flüchtlinge engagierst und noch Mitstreiter suchst, kannst Du hier kostenlos Dein Angebot registrieren.

Stiftungen für Hamburg – Fonds „Flüchtlinge & Ehrenamt“

Einen Antrag können stellen:
Initiativen jeglicher Rechtsform sowie Einzelpersonen. Nicht gemeinnützig anerkannte Initiativen oder Einzelpersonen mögen sich eine als gemeinnützig anerkannte Einrichtung suchen, auf deren Konto die Fördergelder überwiesen werden. Ein Referenzschreiben einer begleitenden Institution (bspw. Leitung Flüchtlingsunterkunft oder Kirchengemeinde) wird erwartet. Details sind den Formularen zu entnehmen. Mehr dazu: http://www.buergerstiftung-hamburg.de/fonds_fluechtlinge_ehrenamt/

Downloads
(Zum Ausfüllen bitte speichern. Unterschriften können digital oder nach erfolgtem Ausdruck handschriftlich eingefügt werden.)

Antragsformular
Referenzschreiben

Ansprechpartnerin für Antragstellende
Petra Grüber
petra.grueber@buergerstiftung-hamburg.de
Tel. 040 87 88 96 9 -70

Anträge zu Projektförderungen für Patenschaftsinitiativen in der Flüchtlingshilfe wenden sich bitte an „Landungsbrücken für Geflüchtete„.

EZ-Kleinprojektefonds der Schmitz-Stiftungen für Projekte im Ausland

Neue Finanzierungsmöglichkeit für Entwicklungsprojekte im Globalen Süden

Für die Entwicklungsprojekte der Südpartner von gemeinnützigen Nichtregie-rungsorganisationen (NROs) aus den westdeutschen Bundesländern gibt es eine neue Finanzierungsmöglichkeit: Den EZ-Kleinprojektefonds.
Der EZ-Kleinprojektefonds fördert Projekte der Entwicklungszusammenarbeit, die einen unmittelbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen be-nachteiligter Menschen in Entwicklungsländern leisten.

Im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe sollen die Fähigkeiten der Partnerorganisati-onen für eine partizipative und eigenständige Projektarbeit gestärkt werden.
Insbesondere für ehrenamtlich getragene NROs bietet der neue EZ-Kleinpro-jektefonds regelmäßige Qualifizierungsseminare mit praktischen Hinweisen und Übungen zu Projekteinschätzung, Antragstellung, Bericht und Abrechnung an.

Der EZ-Kleinprojektefonds wendet sich ausdrücklich auch an migrantisch-diaspo-rische NROs, die mit ihren besonderen vor Ort Kenntnissen wichtige Impulse für eine sinnvolle und wirksame Projektförderung setzen können.
Antragsteller sind grundsätzlich westdeutsche, gemeinnützige NROs. Die maxi-male Fördersumme pro Entwicklungsprojekt beträgt 20.000 EUR. Bis zu 75% der Gesamtprojektsumme können bezuschusst werden. Eine Eigenleistung der An-tragsteller in Höhe von 25% muss in Deutschland aufgebracht werden. Eine Pro-jektlaufzeit von bis zu einem Jahr ist möglich.

Der EZ-Kleinprojektefonds der Schmitz-Stiftungen erhält maßgebliche Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Das BMZ setzt hiermit einen besonderen Akzent der verstärkten Zusam-menarbeit mit der deutschen Zivilgesellschaft.

Detaillierte Informationen erhalten interessierte westdeutsche NROs bei den Schmitz-Stiftungen unter www.schmitz-stiftungen.org. Ostdeutsche NROs wen-den sich bitte an die Stiftung Nord-Süd-Brücken, die vergleichbare Fördermög-lichkeiten bietet (www.nord-sued-bruecken.de).
Schmitz-Stiftungen

Sparda-Bank Hamburg Award

Die Sparda-Bank vergibt für gemeinnützige zukunftsweisende Projekte aus den Bereichen Soziales, Umweltschutz und Sport Fördergelder in Höhe von insgesamt 105.000€.

Bewerben können sich gemeinnützig anerkannte Organisationen nach §52 AO aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Nord-Niedersachsen mit Projekten, deren Umsetzung noch in 2016 und ggf. 2017 erfolgen soll mit Kosten in Höhe von mindestens 2.500€.

Um Euch zu bewerben, könnt Ihr unter www.sparda-bank-hamburg.de/award das Online-Bewerbungsformular ausfüllen. Zusätzlich werden folgende Informationen vorausgesetzt:

Vorstellung Eurer Organisation mit entsprechendem Bildmaterial
Beschreibung Eures Projektes
Kurze Kostenaufstellung

Für weitere Informationen: https://www.sparda-bank-hamburg.de/sparda/award

bengo-Seminare zur Förderung entwicklungswichtiger Vorhaben privater deutscher Träger in Entwicklungsländern

bengo eröffnet die Seminare zum BMZ-Titel 687 76 „Für die Förderung entwicklungswichtiger Vorhaben privater deutscher Träger in Entwicklungsländern“.

Für den Bereich Richtlinien, Fördervoraussetzungen, Antragstellung & Projektabwicklung gibt es folgende Termine bis Jahresende:
Fr. 22. – So. 24.4. im Haus Humboldtstein, Remagen
Fr. 03. – So. 05. Juni im Hotel am alten Park, Augsburg
Do. 23. – Sa. 25. Juni im Dietrich Bonhoeffer Haus, Berlin
Do. 01. – Sa. 03. September im Hotel INNdependance, Mainz
Do. 22. – Sa. 24. September im CJD, Bonn
Fr. 14. – So 16. Oktober im Commundo Tagungshotel, Hamburg
Do. 27. – Sa. 29. Oktober im Stephansstift, Hannover
Für den Bereich Projektabwicklung und Erstellen von Nachweisen begrüßen wir Sie zu diesen Terminen:
Do. 19. – Sa. 21. Mai im Roncalli Haus, Magdeburg
Do. 30. Juni – Sa. 02. Juli in der Akademie Franz Hitze Haus, Münster
Fr. 07. – So. 09. Oktober in hoffmanns höfen, Frankfurt/ Main
Do. 10. – Sa. 12. November im bfw, Nürnberg

Die Seminare zu Richtlinien, Fördervoraussetzungen, Antragstellung und Projektabwicklung eignen sich sowohl für Vertreter und Vertreterinnen von Organisationen, die neu in diesen Förderbereich einsteigen wollen, als auch für bereits erfahrene Antragstellende, die ihre Kenntnisse auffrischen oder vertiefen möchten. Die Richtlinien und Rahmenbedingungen für die Antragstellung werden ausführlich behandelt und an konkreten Projektbeispielen geübt. Außerdem wird in wichtige Aspekte der Projektabwicklung eingeführt. Angesichts zahlreicher Erstantragsteller weisen wir nochmals darauf hin, dass das BMZ eine Teilnahme am bengo-Seminar empfiehlt, bevor erstmals eine Zuwendung beantragt wird.

Für die Seminare zur Abwicklung und Erstellen von Nachweisen werden Kenntnisse der Richtlinien und Antragstellung vorausgesetzt, z. B. die Teilnahme an einem Antragstellungsseminar oder praktische Erfahrungen im Bereich Antragstellung. Die Abrechnungsseminare sind ebenso wie die Seminare zur Antragstellung zweitägig, um sowohl der Erstellung des finanziellen Teils wie auch dem Sachbericht genug Aufmerksamkeit widmen zu können. Außerdem wird intensiv auf Projektabwicklung und den Umgang mit Änderungen im Projektverlauf eingegangen.

Der Bereich Projektabwicklung kommt in beiden Seminartypen vor, aber nicht in gleicher Weise und gleicher Intensität. In Verbindung mit der Antragstellung wird ein Gesamtüberblick über die Projektabwicklung gegeben, im Abrechnungsseminar beantworten wir Ihre Fragen zur Abwicklung und behandeln verstärkt den Umgang mit Änderungen im Projektverlauf.  In allen Seminaren bieten die beiden Abende Gelegenheit zum Austausch untereinander und
zum Vorstellen von Projekten.

Die Anmeldeformulare finden Sie als Anhänge auf  http://bengo.engagement-global.de/seminare.html

Datenbank: Fördermittel für Flüchtlings- und Integrationsprojekte

Eine Vielzahl von öffentlichen und privaten Institutionen stellt Gelder zur Unterstützung von Flüchtlings- und Integrationsprojekten zur Verfügung. Akquisos stellt einige Geldgeber und Programme auf EU-, Bundes- Landes- und kommunaler Ebene sowie Online-Plattformen für Geld-, Sach- und Zeitspenden vor. Die Übersicht finden Sie unter: www.bpb.de/partner/akquisos/222387/foerdermittel

Sie enthält Informationen und Links zu:

Europäische Fördermittel
Bundesmittel
Landesmittel
Stiftungen
Finanzinstitute
Lotterien
Online-Spendenplattform
Vermittlungsportale
Unternehmen /Arbeitgeberverbände

Quelle: Akquisos, Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Anträge bei bengo ab sofort über das Antragsportal der Engagement Global

Die Antragstellung für bengo erfolgt ab sofort nur noch über das Antragsportal. Das Portal ist die neue zentrale Plattform für Ihre Kommunikation mit Engagement Global. Hier können Sie demnächst sämtliche Vorgänge im Zusammenhang mit Ihrer Projektförderung bearbeiten und verwalten.

Über www.antragsportal.de gelangen Sie auf die Startseite des Portals. Drei Schritte sind notwendig, wenn Sie erstmalig einen Antrag über das Portal einreichen:

  • Durch Anlegen eines Benutzerkontos erhalten Sie Ihren Zugang zum Antragsportal.
  • Um als Organisation eine Antragsberechtigung zu erhalten, durchlaufen Sie die Trägerprüfung.
  • Danach können Sie die für die Antragstellung notwendigen Projektdaten eingeben.

Für technische Fragen steht Ihnen der Zentrale Programmservice (ZPS) zur Verfügung: antragsportal@engagement-global.de oder Tel.: 0228 20 717-218.
Inhaltliche Fragen richten Sie bitte an bengo: bengo@engagement-global.de, Tel.: 0228 20 717-277.

Stiftungen unterstützen nachhaltige Kulturprojekte zur Integration von Geflüchteten in Hamburg

Fonds „FREIRÄUME!“ fördert Stadtteilkulturarbeit

Ein Hip-Hop-Kurs, ein Theaterprojekt, gemeinsames Musizieren und andere Projekte, bei denen Geflüchtete unterschiedlicher Nationen und Hamburger zusammenkommen – die Kulturarbeit in den Stadtteilen spielt eine wichtige Rolle für die Integration. An zahlreichen Orten in Hamburg gibt es bereits erfolgreiche Initiativen. Es bleibt aber viel zu tun, und oft fehlen die erforderlichen finanziellen Mittel, um gute Ideen in die Tat umzusetzen. Deshalb haben die Hamburgische Kulturstiftung, die Körber-Stiftung und die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. gemeinsam den Fonds „FREIRÄUME!“ für kulturelle Projekte mit Geflüchteten initiiert.

Die Claussen-Simon-Stiftung unterstützt gemeinsam mit weiteren Hamburger Stiftungen, Unternehmen und Privatpersonen den Fonds „FREIRÄUME!“. Die 18 Förderer haben nun eine Summe von 250.000 Euro für Kulturprojekte bereitgestellt. Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit Stadtkultur Hamburg, dem Dachverband für lokale Kultur und kulturelle Bildung, entwickelt. Ab dem 22. Januar 2016 können über die Hamburgische Kulturstiftung Fördermittel beantragt werden, um Integrationsprojekte in Hamburgs Stadtteilen zu finanzieren.

Es sollen Orte der Begegnung geschaffen, und die Stadtteilkultur nachhaltig gestärkt werden. Der Fonds will Projekte und Einrichtungen unterstützen, die niedrigschwellige kulturelle Angebote für Geflüchtete und mit Geflüchteten umsetzen. Dafür werden pro Antrag zwischen 5.000 und 15.000 Euro vergeben. Bewerben können sich künstlerische und kulturpädagogische Institutionen und Initiativen, aber auch Einzelpersonen aus dem Hamburger Stadtgebiet.

„Partizipation am kulturellen Leben ist ein Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Kultur hat die Kraft, Brücken zu bauen und Dialoge zu schaffen“, unterstreicht Gesa Engelschall, geschäftsführender Vorstand der Hamburgischen Kulturstiftung. „Wir wollen Orte der Begegnung ermöglichen, an denen Austausch und kulturelle Integration stattfinden können.“

Weitere Informationen zum Antragsverfahren und den Anforderungen auf der Webseite der Hamburgischen Kulturstiftung.