Schmitz Stiftungen

Schmitz Stiftungen
Volmerswerther Straße 86
40221 Düsseldorf
Tel.: 0211/3983770
E-Mail: info@schmitz-stiftungen.org
Web: www.schmitz-stiftung.de

Die Schmitz-Stiftungen konzentrieren ihre Arbeit vornehmlich auf die folgenden drei großen Förderbereiche in der Entwicklungszusammenarbeit:

Grundbildung und Ausbildung
Grundsicherung sowie Erwerbs- und Kleingewerbeförderung
soziale und karitative Projekte

Es bestehen vielfältige Kooperationsmöglichkeiten mit den Schmitz-Stiftungen im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit, der Völkerverständigung und bei sozial-karitativen Projekten.

Zur ersten Vorprüfung und Abstimmung wird der Projektvorschlag in Kurzform (per E-Mail in Deutsch oder Englisch) an die Schmitz-Stiftungen gesendet. Bitte das Kurzantrags-raster verwenden.
Sollte aufgrund der ersten Einschätzung eine Fördermöglichkeit durch die Stiftungen bestehen, wird um Übersendung eines detaillierten Projektantrages (gemäß ausführlichem Antragsraster) gebeten.

Umverteilen! Stiftung für eine, solidarische Welt

Umverteilen!
Stiftung für eine, solidarische Welt
Ansprechperson: Torsten Damerau
Merseburger Str.3
10823 Berlin
Tel.: 030 – 785 98 44
Web: www.umverteilen.de
E-Mail: stiftung@umverteilen.de

Die Arbeitsgruppe Dritte Welt – Hier! wurde 1986 gebildet. Es werden Projekte unterstützt, die in Deutschland und den Nachbarländern Informations-, Bildungs- und Kulturarbeit leisten, um auf Armut, Elend ,Unterdrückung und Gewalt in den Ländern Lateinamerikas, Afrikas, Asiens und des pazifischen Raums hinzuweisen. die Verantwortung Deutschlands und anderer Industrieländer an dieser Situation zu verdeutlichen. Rassismus und Diskriminierung in Deutschland entgegen zu wirken.

Stiftung Mercator

Stiftung Mercator GmbH
Postfach 10 14 13
45014 Essen
Tel.: 201 24522 0
E-Mail: info@stiftung-mercator.de
http://www.stiftung-mercator.de

Die Stiftung Mercator ist eine private, unabhängige Stiftung. Wir wollen Europa stärken, Integration durch gleiche Bildungschancen für alle verbessern, die Energiewende als Motor für globalen Klimaschutz vorantreiben und kulturelle Bildung in Schulen verankern.

Die Stiftung Mercator fördert Projekte in den Bereichen ihrer drei Kompetenzzentren:

Wissenschaft
Bildung
Internationale Verständigung

Übergreifend über die Kompetenzzentren setzen wir mit unseren Themenclustern:
Integration
Klimawandel
Kulturelle Bildung

Senatskanzlei Hamburg – Referat Entwicklungspolitik

Senatskanzlei Hamburg – Referat Entwicklungspolitik
Ansprechperson: Wolfgang Grätz
Hermannstraße 15
20095 Hamburg
Tel.: 040 42831 2500
Fax: 040 427 915 360
E-Mail: wolfgang.graetz@sk.hamburg.de
Web: http://www.hamburg.de/entwicklungspolitik

Die Senatskanzlei Hamburg fördert (vorrangig Hamburger) entwicklungspolitische Projekte, Gruppen und Institutionen. Dabei werden Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Hamburg (Seminare, Foren, Ausstellungen, Dokumentationen) sowie Auslandsprojekte gefördert.

Rein humanitäre Hilfe wird nicht gefördert. Die maximale Antragshöhe errechnet sich nach Einzelfall, Art des Projekts und Haushaltssituation, ggf. auf mehrere Jahre verteil. Bei Förderung bedarf es einen Eigenanteil aus Eigen- und Drittmitteln von mindestens 50 Prozent des Projektbudgets.

Heinrich-Böll-Stiftung

Die Heinrich-Böll-Stiftung steht der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahe und arbeitet in rechtlicher Selbständigkeit und geistiger Offenheit. Sie ist eine föderal organisierte Bundesstiftung mit Landesstiftungen in allen Bundesländern. Eine Förderung ist bei einzelnen Landesstiftungen über Kooperationsveranstaltungen möglich. Zudem hat sie weltweit Büros.

Handlungsfelder
Entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Bildungsarbeit im Ausland, Umweltbildung, Migration/interkulturelles Lernen, Partizipation

Förderart
Sachkosten (z.B. Druckkosten), Veranstaltungen inkl. Honoraren, Studien- und Promotionsstipendien

Antragshöhe/Projektdauer
Eine finanzielle Eigenbeteiligung ist zwar gewünscht, aber nicht zwingend notwendig.

Form der Antragstellung
Veranstaltungen und Projekten sind grundsätzlich nur in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung möglich.
Die einzelnen Landesstiftungen unterscheiden sich in ihren Anforderungen und sollten vor der Antragstellung im jeweiligen Bundesland abgefragt werden.

Antragsteller/-in
Natürliche und juristische Personen.

Adresse und Ansprechpartner
Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Fon: +49 (0) 30 – 285 34-0
Fax: +49 (0) 30 – 285 34-109
E-Mail: info@boell.de
www.boell.de

mehrmoeglichmachen.de

Eine gute Übersicht über entwicklungspolitische Fördermöglichkeiten hat der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB) herausgebracht: www.mehrmoeglichmachen.de/menu/eine-welt/
Dort werden Fördermöglichkeiten für Inlands- und Auslandsprojekte regional (Bundesländer) bundes- und EU-weit vorgestellt. Zudem findet man dort Fördermöglichkeiten „benachbarter“ Themenfelder wie Umwelt, Interkultur und Gender.

FEB – Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung

Finanzielle Unterstützung für Projekte der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit

Der Kauf von Produkten aus fairem Handel, die Geldanlage mit Blick auf ökologische Nachhaltigkeit, die Auseinandersetzung mit der kolonialistischen Vergangenheit – ohne das aktive Engagement der Bürgerinnen und Bürger ist eine gerechte Gestaltung der Globalisierung nicht denkbar. Deshalb fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) Gruppen und Netzwerke, die sich in der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit engagieren.

Das Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung, FEB, unterstützt Projekte in Deutschland, die lebensnah und anschaulich über entwicklungspolitische Themen aufklären und die zeigen, wie sich Bürger entwicklungspolitisch engagieren können.

Geschichtswerkstätten und Entwicklungspolitische Bildungstage

Berufsschüler, Kaffeetrinker und Investoren in Deutschland – sie alle nehmen mit ihren Entscheidungen Einfluss auf die globale wirtschaftliche Entwicklung, doch nur wenigen ist das wirklich bewusst. Der beste Weg, um Globalisierung anschaulich zu machen, ist den Bezug zur eigenen Lebenswirklichkeit herzustellen. Probleme, die scheinbar auf die andere Seite des Erdballs gehören, werden dadurch lebendig; persönliche Kauf-, Investitions- und Lebensentscheidungen erhalten eine globale Relevanz. Das FEB unterstützt Projekte, die das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung verfolgen und so die entwicklungspolitische Zielsetzung der Bundesregierung in die Gesellschaft vermitteln und umsetzen.
Wer kann Anträge stellen?

Einen Antrag auf Förderung können alle gemeinnützigen Organisationen mit Sitz in Deutschland stellen, die Projekte im Rahmen der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit planen und umsetzen. Dazu zählen gemeinnützige Vereine oder Organisationen mit entwicklungspolitischer Zielsetzung ebenso wie Stiftungen, Museen, Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen.

Wer das Ausfüllen umfangreicher Anträge fürchtet, erhält Hilfe. Das FEB berät Antragsteller und Empfänger von Zuschüssen ausführlich.

Kontakt
Dagmar Maur
http://www.engagement-global.de/feb-foerderprogramm.html

Wirkt so. Handreichung zur Wirkungsorientierung und Antragstellung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit

Herausgeber: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) und Stiftung Nord-Süd-Brücken, 92 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen

Die Handreichung zur Antragstellung und Wirkungsorientierung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit enthält einführende Texte, ein ausführliches Beispielantragsraster, Beispielanträge und Hilfestellungen zur Projektentwicklung bzw. Wirkungsorientierung. Sie soll kleinen Vereinen bei der wirkungsorientierten Projekt- und Antragsentwicklung behilflich sein.
Bezug: E-Mail mit Anschrift und Anzahl der Broschüren an buero[ät]ber-ev.de
Schutzgebühr: 10 EUR zzgl. Porto, Rechnung wird mitgeschickt.

Vorwort des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags

„Wirkt so.“ – oder doch besser „So wirkt´s“? Diese Frage haben wir uns bis kurz vor Drucklegung gestellt. Der Arbeitstitel war zunächst „So wirkt´s“. Darin sahen wir genau das auf den Punkt gebracht, was wir mit dieser Handreichung bezwecken: Das Konzept der Wirkungsorientierung systematisch auf die Inlandsarbeit übertragen und dies in einer Art und Weise, die möglichst praxisnah und leicht verständlich ist und die entwicklungspolitischen Organisationen unterstützt, in ihrer Projektplanung noch klarer und besser zu werden – und damit letztlich auch bessere Projekte zu machen.

Doch im Laufe der Erstellung wurde uns Stück für Stück deutlich, dass dies ein schwieriges Unterfangen ist, bei dem es zudem wenig Vorarbeiten gibt, auf die wir hätten aufbauen können. Und uns wurde klar, dass die Methodik der Wirkungsorientierung zu linear und schematisch ist, um alle Ebenen der komplexen entwicklungspolitischen Inlandsarbeit, die ja letztlich zum Großteil Bildungsarbeit ist, abzubilden. So wurde aus dem affirmativen „So wirkt´s“ das etwas skeptischere und leicht augenzwinkernde „Wirkt so.“.

Klar ist: Wenn die Geldgeber mehr Wirkungsorientierung wollen – was wir grundsätzlich für sinnvoll halten – müssen sie auch zu einer Änderung ihrer Förderpraxis bereit sein. Es sollte weniger auf Quantität und Masse (etwa bei TeilnehmerInnen- und Veranstaltungszahlen) Wert gelegt werden als auf Qualität und Wirkung. Dafür müssen manchmal auch Vorprojekte und Vorstudien finanziert werden. Zudem erreichen Projekte mit der Wirkungsorientierung und weiteren steigenden Qualitätsanforderungen ein Komplexitätsniveau, das sich teils nur noch mit Hauptamtlichen bewältigen lässt. Für all das müssen zukünftig Mittel beantragt werden können, wenn die Geldgeber nicht die personelle und finanzielle Verantwortung der Umstellung auf Wirkungsorientierung auf die Nichtregierungsorganisationen (NRO) abwälzen wollen – was für diese nicht akzeptabel wäre und überdies von den meisten NRO auch nicht geleistet werden kann.

Generell sollte Wirkungsorientierung eher als ein Grundanspruch, eine Zielrichtung verstanden werden – nicht als ein starres Konzept. Planungsinstrumente wie etwa Wirkungsketten sind hilfreich, um die Wirkungen im eigenen Projekt in den Blick zu bekommen. Es soll daraus aber keine Wissenschaft gemacht werden. Sie bleiben Hilfsmittel, welche die eigene Arbeit unterstützen und nicht zum Selbstzweck mutieren sollen. Auch bei der Wirkungsorientierung muss – ähnlich wie bei Evaluationen – der Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zum Gesamtprojekt und -budget stehen.

Wir sind uns bewusst, dass manche NRO über die Einführung der Wirkungsorientierung nicht begeistert sein werden, sondern sie als weitere bürokratische Hürde in der Antragstellung wahrnehmen werden. Da wir jedoch davon überzeugt sind, dass sich die staatliche und private Finanzierung der Entwicklungspolitik langfristig nur durch hohe Qualität sichern und ausbauen lässt, möchten wir mit dieser Handreichung einen Beitrag dazu leisten, der die NRO-Perspektive kennt und berücksichtigt. NRO werden sich der Wirkungsorientierung in absehbarer Zeit ohnehin kaum verweigern können, da die meisten Geldgeber sie jetzt schon in ihre Förderpolitik zu integrieren beginnen. Und das wird Folgen haben. Wenn Andreas Rosen in seinem Einleitungsartikel schreibt, dass „der sich verändernde Blickwinkel nicht zum Entscheidungskriterium für die Bewilligung oder Ablehnung von Projekten wird“, so erscheint dies unrealistisch. Bei der Mehrheit der Geldgeber wird passieren, was logischerweise passieren muss: Einmal formulierte Anforderungen werden zu Standards und damit zu Bewertungskriterien – und dementsprechend auch zu Ausschlusskriterien.

Dies macht deutlich: Die Zusammenarbeit vom BER als Landesnetzwerk entwicklungspolitischer NRO mit einer Förderinstitution wie der Stiftung Nord-Süd-Brücken verläuft bei so einem Thema nicht immer konfliktfrei. Die unterschiedlichen Rollen bringen unterschiedliche Blickwinkel mit sich, die nicht immer leicht zu vereinbaren sind. Aber gerade deswegen fanden wir es sinnvoll, diese Handreichung zusammen mit der Stiftung zu erarbeiten. In Diskussionen und Auseinandersetzungen ist eine Broschüre entstanden, die beide Standpunkte reflektiert und beinhaltet – und die hoffentlich für NRO wie andere Geldgeber hilfreiche Denkanstöße und Werkzeuge liefert.

Armin Massing, Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag

LUNG – Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg- Vorpommern

LUNG – Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg- Vorpommern fördert Projekte/Veranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern, die der Umwelterziehung und -bildung dienen, dies beinhaltet auch die Förderung von entwicklungspolitischer Bildungsarbeit und Projekte zum Globalen Lernen.

LUNG
Goldberger Straße 12
18273 Güstrow
Telefon 03843 / 777 – 240
E-Mail: webmaster@
lung.mv-regierung.de
www.lung.mv-regierung.de

Broschüre Develop-mental Turn

Neue Beiträge zu einer rassismuskritischen entwicklungspolitischen Bildungs- und Projektarbeit, 2013

Herausgeber: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER), 100 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen.
develop-mental-turn.jpgSchutzgebühr: 10 EUR zzgl. Versandkosten (Rechnung wird mitgeschickt)
Bestellung: http://ber-ev.de/bestellungen/broschuere-develop-mental-turn

Inhaltsverzeichnis

Entwicklungen

Was bleibt – und was sich verändert – Erfahrungen aus 25 Jahren antirassistischer Arbeit (Austen P. Brandt, in Zusammenarbeit mit Mutlu Ergün-Hamaz)
Development Diversity – Über den Umgang mit den fünf Rassismus-Fallen der EZ (Prasad Reddy)
Da steht noch einiges im Weg – Barrieren für migrantisch-diasporische Organisationen auf dem Weg zur entwicklungspolitischen Partizipation (Lucía Muriel)

Grundlagen

Ersatzdiskurse – Von „Stamm“ und „Rasse“ zu „Ethnie“ (Susan Arndt)
Rassismus und Entwicklungszusammenarbeit – Die westliche Sicht auf den Süden vom Kolonialismus bis heute (Aram Ziai, unter Mitarbeit von Joshua Kwesi Aikins, Daniel Bendix und Chandra-Milena Danielzik)
EZ und institutioneller Rassismus – Erfahrungen aus dem Globalen Süden (Jonah Gokova)
Mehr Fragen als Antworten – Interkulturell-antirassistische Trainings in entwicklungspolitische Arbeitsfeldern (Birte Weiß)
Bacardi-Feeling und Entwicklungsauftrag – Zum Zusammenhang von Exotismus und Entwicklungszusammenarbeit (Daniel Bendix und Chandra-Milena Danielzik)
Ein Bild und tausend Worte – Eine Geschichte über Rassismus und Adultismus (ManuEla Ritz)

Inlands- und Bildungsarbeit

„Dann tanzen und trommeln sie eben“ – Interview mit Olajide Akinyosoye
Lernziel universale Weiß-Heit? – Ein Plädoyer für die Integration einer rassismuskritischen Perspektive in das Globale Lernen (Christian Geißler)
The danger of a single story – Reproduktion von Vorurteilen in Fortbildungen und Materialien des Globalen Lernens – ein Erfahrungsbericht (Annette Kübler)
Bildung für nachhaltige Ungleichheit? – Eine postkoloniale Analyse von Materialen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit (Chandra-Milena Danielzik, Timo Kiesel, Daniel Bendix)
Armutsbekämpfung als Geschäftszweck – Fairer Handel, Entwicklungszusammenarbeit und Rassismuskritik (Timo Kiesel)
Powered by YOU? – Rassismuskritische Analyse entwicklungspolitischer Spendenwerbung (Carolin Philipp und Timo Kiesel)
Empowerment auf steinigem Gebiet – People of Color in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit (Jihan Jasmin S. Dean)
Eine unmögliche Verbindung? – Rassismuskritische Bildung und entwicklungspolitische Institutionen (Beate Flechtker, Alice Stein, Urmila Goel)
Ausstieg aus der Überlegenheit – Erfahrungen mit Rassismus aus Sicht einer Förderinstitution (Andreas Rosen)

Auslandsarbeit und Begegnungen

Wo in diesem Irrsinn ist nun meine Rolle? – Als Schwarze in der EZ – Zwischen Abhängigkeit, Ausgrenzung und Privilegien (Tzegha Kibrom)
Hauptsache Begegnung – Erfahrungen aus der Schulpartnerschaftsarbeit (Luise Steinwachs)
EntwicklungshelferInnen in einer rassifizierten Gesellschaft – Einheimische Haushaltsangestellte in weißen Gated Communities in Guatemala (Sandra Körninger)
Die Freiwillige ist Königin – Ein machtkritischer Blick auf das Freiwilligen-Programm „weltwärts“ (Kristina Kontzi)
Privatsache Solidarität – Fernweh und Projektarbeit im Globalen Süden – Individuelle und politische Motive der Eine Welt-Arbeit (Andreas van Baaijen)

Anhang

Checklisten zur Vermeidung von Rassismen in der entwicklungspolitischen Öffentlichkeitsarbeit (BER-AG Antirassismus)

Ministerium des Innern für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland Pfalz

Die Landesregierung möchte das entwicklungspolitische Engagement privater Träger in Rheinland-Pfalz stärken und ausweiten.

Gefördert werden Projekte der entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit im Inland sowie Entwicklungsprojekte im Ausland.

Kontakt

Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland Pfalz
Referat Entwicklungspolitik
Dr. Carola Stein
Schillerstraße 3-5
55116 Mainz
Telefon: 06131/163-479
Fax: 06131/163-335
E-Mail: carola.stein@ism.rlp.de
Internet: www.ism.rlp.de

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

Die hessische Landesregierung vergibt in geringem Umfang Mittel für entwicklungspolitische Bildungs-/Inlandsarbeit sowie Auslandsarbeit.

Gefördert werden Projekte mit den sektoralen Schwerpunkten Armutsbekämpfung und Einkommen schaffende Maßnahmen sowie den regionalen Schwerpunkten Mittelamerika, Andenregion, VR China, Palästina.

Kontakt

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
Referat „Messe und entwicklungspolitische Zusammenarbeit“
Kaiser-Friedrich-Ring 75
65185 Wiesbaden

Gilbert Blumenstiel
Telefon: 0611/815-2283
E-Mail: gilbert.blumenstiel @ hmwvl.hessen.de

Hannelore Holland
Telefon: 0611/815-2402
E-Mail: hannelore.holland @h mwvl.hessen.de
Internet: www.hmwvl.hessen.de

VENRO-Kodex für entwicklungsbezogene Öffentlichkeitsarbeit von 2011

Der Kodex ›Entwicklungsbezogene Öffentlichkeitsarbeit‹ des Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO) gilt seit 2011 auch für alle Mitglieder.

Download: VENRO_Kodex_EBOE_v07

Die VENRO-Mitgliedsorganisationen haben sich in der VENRO-Satzung verpflichtet, einen Beitrag für mehr Gerechtigkeit in der Einen Welt zu leisten. Gemeinsam wollen die deutschen Nichtregierungsorganisationen (NRO) mit noch größerem Nachdruck für die Bekämpfung der Armut, die Verwirklichung der Menschenrechte und die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen eintreten. Sie tun dies sowohl durch konkrete Projektarbeit in den armen Ländern des Südens und des Ostens, als auch durch ihre Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit im Norden.

Die Gründung von VENRO zeigt das Bemühen aller deutschen NRO, diesen Anliegen durch die Bündelung ihrer gemeinsamen Ziele Rechnung zu tragen und ihre Arbeit auf eine gemeinsame Basis zu stellen. In diesem Rahmen ist die Schaffung eines Qualitätsstandards, auf den sich die in VENRO zusammengeschlossenen NRO als Maßstab für die Art und Weise ihrer Kommunikation verpflichten, besonders wichtig.

Inhalt

I. AUFGABEN UND ZIELE ENTWICKLUNGSBEZOGENER
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT – 3
II. VERPFLICHTUNGEN – 4
1. Verpflichtung auf die Ziele und Anliegen von VENRO – 4
2. Verpflichtung gegenüber der Menschenwürde – 4
3. Verpflichtung auf Offenheit und Wahrheit – 4
4. Verpflichtung zur Toleranz – 4
5. Verpflichtung auf konstruktive Veränderungen – 4
6. Verpflichtung auf Partnerschaftlichkeit – 4
7. Verpflichtung auf angemessene Kommunikationsmittel – 4
8. Verpflichtung auf frauengerechte Darstellung – 5
9. Verpflichtung gegenüber Mitbewerbern – 5
10. Verpflichtung auf transparente und verantwortliche
Mittelverwendung – 5
11. Verpflichtung auf Effizienz und Redlichkeit bei der Mittelbeschaffung – 5
12. Verpflichtung auf die Einhaltung des Datenschutzes – 5
13. Verpflichtung auf allgemein geltende Richtlinien – 5
14. Verpflichtung auf Professionalität – 5
III. VERBINDLICHKEIT – 6
IV. AHNDUNG VON VERSTÖSSEN – 6
1. Schiedsstelle – 6