Engagement braucht Leadership

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) hat sich mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung an der Diskussion über die Entwicklungs- und Unterstützungsbedarfe von Vereinen und ihren Vorständen und der Erarbeitung und Verbreitung von Lösungsansätzen beteiligt. In einer nun vorliegende Publikation werden Ergebnisse des Projektes zusammengefasst.

Die Publikation versammelt Beiträge zur Situation des Vereins- und Vorstandswesens, in denen die AutorInnen aktuelle Herausforderungen und Anforderungen bei der Ausgestaltung ehrenamtlicher Vorstandsämter und Ansätze zur Gewinnung, Qualifizierung und Entwicklung von ehrenamtlichen Vereinsvorständen beschreiben. Ein Serviceteil enthält zahlreiche weiterführende Informationen und Materialien. Das Thema wird dabei mit Blick auf verschiedene Engagementfelder und mit Fokus auf unterschiedliche Zielgruppen dargestellt. Die Publikation ermöglicht so einen umfassenden Einblick in das wichtige Thema der Vereins- und Vorstandsentwicklung. Unter nachfolgendem Link steht sie ab sofort zum Download bereit: http://www.b-b-e.de/publikationen/publikationen-sonstige/

Leitfaden Wirkungsorientierung der Welthungerhilfe

Leitfaden Wirkungsorientierung in den Projekten und Programmen der Welthungerhilfe
Teil I: Hintergründe und Definitionen
Leitfaden_Wirkungsorientierung_I_01

Das Leitmotiv wirkungsorientierter Evaluation der Welthungerhilfe ist, aus Erfolgen und Misserfolgen zu lernen, aus Fehlern Konsequenzen zu ziehen und die Wirkungen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) mit Partnern und Zielgruppen ständig zu verbessern.

Eine organisationsübergreifende Arbeitsgruppe (AG) wurde 2012 damit beauftragt, den Prozess der Umsetzung von wirkungsorientierter Planung, Monitoring und (Selbst-)Evaluation in der Welthungerhilfe voranzutreiben. Hauptaufgabe der AG war die Erarbeitung eines Leitfadens, der das Wirkungsverständnis der Welthungerhilfe definiert und eine praktische Handreichung zur Umsetzung von Wirkungsorientierung bei der Planung, beim Monitoring und der Evaluation von Projekten der Welthungerhilfe bietet.

Gliederung des Leitfadens

Der Leitfaden gliedert sich in drei Teile:

Teil I erläutert Begriffe und Hintergründe wirkungsorientierter Projektplanung und verortet Wirkungsorientierung im Projektzyklus der Welthungerhilfe.

Teil II stellt eine praxisorientierte Handreichung bereit, in der das wirkungsorientierte Vorgehen in den einzelnen Projektphasen Schritt für Schritt anhand eines konkreten Projektbeispiels erläutert wird. Mögliche Methoden, die – in Abhängigkeit vom Projekttyp – bei der Durchführung des jeweiligen Schrittes angewandt werden können, sind nur aufgeführt, aber nicht im Einzelnen näher erläutert.

Teil III enthält eine Sammlung von Instrumenten und Methoden zur Wirkungsorientierung und benennt Vorteile und Grenzen der jeweiligen Werkzeuge. Die Auswahl basiert zum überwiegenden Teil auf den Erfahrungen, die in den Projekten der Welthungerhilfe gemacht wurden.

Kleiner Leitfaden für Förderanfragen an Stiftungen

Wer eine Stiftung als Förderer gewinnen möchte, sollte vor der Aussendung von Förderanfragen gründlich recherchieren und sorgfältig formulieren. Denn: Viele Anfragen werden sofort aussortiert, weil die vorgestellten Projekte thematisch oder strukturell außerhalb der Schwerpunkte der jeweiligen Stiftung liegen, unzureichend vorbereitet oder nicht überzeugend formuliert sind. Dies sind nach Schätzungen bis zu 90% der Anfragen. Man hat es also weitgehend selbst in der Hand, ob das eigene Projekt zu den10% gehört, die zur Förderung in Betracht gezogen werden oder nicht. Dieser kleine Leitfaden soll dabei eine Hilfestellung sein. Die Suche nach Fördermitteln bleibt jedoch eine zeitaufwändige und arbeitsintensive Angelegenheit.

Vertiefende Informationen rund um das Thema Antragstellung bieten der KLEINE LEITFADEN FÜR FÖRDERANFRAGEN AN STIFTUNGEN von Carolin Vogel (Reemtsma-Stiftung), Initiativkreis Hamburger Stiftungen,
in Anlehnung an die Empfehlungen des European Foundation Center.
Download: http://www.hamburger-stiftungen.de/wp-content/uploads/2008/08/pdf_foerderanfragen.pdf

Zewo-Leitfaden Wirkungsmessung in der Entwicklungszusammenarbeit

Wirken und Bewirken – Wirkungsmessung in der Entwicklungszusammenarbeit

Mit dem neuen Leitfaden zur Wirkungsmessung unterstützt die Zewo Hilfswerke beim wirkungsorientierten Vorgehen. Die ETH Zürich bietet mit dem Nachdiplomstudium für Entwicklungsländer entsprechende Ausbildungs- und Beratungsmöglichkeiten an, und die Schweizerische Evaluationsgesellschaft (Seval) fördert den Informations- und Erfahrungsaustausch.

zum Zewo-Leitfaden für Projekte und Programme in der Entwicklungszusammenarbeit

Partner in alle Richtungen | SKEW Praxisleitfaden 2013

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt hat ihren Praxisleitfaden „Partner in alle Richtungen – Gestaltung und Nutzen kommunaler Partnerschaften in der Einen Welt“ komplett überarbeitet und aktualisiert. Die Publikation in der Schriftenreihe Dialog Global, Heft Nr. 9 kann kostenfrei bei der SKEW bestellt oder heruntergeladen werden.

Download (PDF, 2,9MB, barrierefrei)
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Inhalt

Vorwort . 7
Kurzüberblick 9
1. Die zehn wichtigsten Fragen und Antworten zu kommunalen Partnerschaften 10
2. Kommunale Entwicklungspolitik – Eine Einführung . 12
2.1 Kommunale Partnerschaften in Deutschland . 12
2.2 Was ist Kommunale Entwicklungspolitik? . 14
2.3 Rechtliche Grundlagen . 15
2.4 Finanzieller Beitrag von Bund, Ländern und Kommunen . 16
2.5 Internationale Würdigung . 18
2.6 Kommunale Entwicklungspolitik bei europäischen Nachbarn . 20
2.7 Vorteile und Nutzen lokaler Partnerschaften . 21
3. Die Kommunalpolitik im Interview . 24
3.1 Seydou Zagré, Bürgermeister von Koudougou, Burkina Faso . 24
3.2 Gisela Stang, Bürgermeisterin von Hofheim am Taunus . 24
3.3 Bernadette Kinabo, Stadtdirektorin von Moshi in Tansania . 26
3.4 Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen . 26
3.5 Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund . 27
3.6 Herbert Napp, Bürgermeister von Neuss . 29
3.7 Dr. Wolfgang Schuster, ehemaliger Oberbürgermeister von Stuttgart . 29
4. Beispiele kommunaler Entwicklungszusammenarbeit 31
4.1 Gegensätze ziehen sich an . 31
Lauingen (Bayern) – Lagos-Island (Nigeria) . 31
4.2 Dreiecksbeziehung mit Mehrwert . 33
Ludwigsburg (Baden Württemberg) – Montbéliard (Frankreich) – Kongoussi (Burkina Faso) . 33
4.3 Hauptstadt des Fairen Handels . 36
Marburg (Hessen) – Marcala (Honduras) . 36
4.4 Goethe besucht China . 39
Frankfurt (Hessen) – Guangzhou (VR China) . 39
4.5 Gezielte Partnerwahl . 41
Tübingen (Baden-Württemberg) – Moshi (Tansania) . 41
4.6 Klimaschutz an Seidenstraße und Lagune . 43
Bonn (Nordrhein-Westfalen) – Buchara (Usbekistan) und Cape Coast (Ghana) . 43
4.7 Hilfe zur Selbsthilfe . 46
Rheinbach (NRW) – Region Kpalimé (Togo) . 46
> DIALOG GLOBAL 9 < 5 5. Projekte in direkter Zusammenarbeit mit der Servicestelle 48 5.1 Kommunale Klimapartnerschaften . 48 5.2 Fußball-WM-Partnerschaften . 51 5.3 Bürger- und Beteiligungshaushalte . 52 5.4 Netzwerk Nordafrika . 54 5.5 Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene . 55 5.6 Fairer Handel und Faires Beschaffungswesen . 57 5.7 Kommunale Partnerschaften mit Afrika . 59 5.8 Kommunalbeziehungen mit China . 60 5.9 Dreieckspartnerschaften . 62 6. Handlungsempfehlungen 63 6.1 Kontaktaufnahme . 63 6.2 Gestaltung der Partnerschaft . 67 6.3 Kriterien für die Konzeption und Evaluierung einer Partnerschaft . 78 6.4 Kontinuität und Langfristigkeit . 79 6.5 Finanzierung und Förderung . 81 6.6 Öffentlichkeitsarbeit und externe Beratung . 89 7. Serviceteil 92 7.1 Förderdatenbanken und Beratung . 92 7.2 Kurzprofile der erwähnten Fördereinrichtungen . 92 7.3 Ansprechpartner bundesweit und in den einzelnen Bundesländern . 99 7.4 Datenbanken und Internetseiten . 118 7.5 Literaturempfehlungen . 119 Abkürzungsverzeichnis . 123 Publikationen der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt . 125