CIM Förderangebot: Migration und Flucht | Pilotförderung 2017

Migration und Flucht bewegen die Welt – in Herkunftsländern, in Transitländern und in Zielländern wie Deutschland. Deshalb richtet das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) sich dieses Jahr mit einem neuen Förderangebot für Projekte rund um diese Themen an Migrantenorganisationen. CIM schreibt uns dazu:

cim-logo-de„Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) laden wir Sie herzlich ein, Teil dieser Initiative zu werden. Sie als Vertreter der Migrantenorganisationen sind die besten Kenner der kulturellen Hintergründe, Sorgen und Bedürfnisse Ihrer Landsleute und können mit Ihren Ideen und Ihrem Engagement einen großen Beitrag dazu leisten, dass von Flucht betroffene Menschen Perspektiven entwickeln können.

Gefördert werden können Projekte die:

  • Perspektiven in den Herkunftsländern schaffen,
  • Fähigkeiten und Kompetenzen von Geflüchteten in Vorbereitung auf eine perspektivische Rückkehr (von Deutschland in die Herkunftsländer) stärken,
  • eine erfolgreiche Reintegration von rückkehrenden Migranten und Geflüchteten im Herkunftsland unterstützen,
  • Zur Verbesserung der Lebensumstände von Binnenvertrieben oder Geflüchteten in Transitländern beitragen.

Aktivitäten können z.B. Qualifizierung, Aufklärung, Informationsvermittlung, Dialog, Mediation und Versöhnungsarbeit und andere thematisch relevante Bereiche umfassen.

Bitte beachten Sie, dass Projektvorschläge zur Integration von Flüchtlingen in Deutschland durch unser Programm nicht gefördert werden können!

Unser Förderangebot richtet sich speziell an Migrantenorganisationen aus Afghanistan*, Albanien, Äthiopien, Ägypten*,  Eritrea*, Ghana, Irak*, Jordanien, Kamerun, Kenia, Kolumbien, Kosovo, Marokko, Nigeria, Palästinensische Gebiete, Serbien, Senegal*, Somalia*, Syrien*, Tunesien und Ukraine.

(Projektaktivitäten, die direkt in den mit „*“ gekennzeichneten Ländern umgesetzt werden sollen, sind nicht förderfähig.) 

Bei einer Projektumsetzung in Deutschland unterstützen wir mit bis zu 20.000 Euro. Möchten Sie Projekte zusammen mit lokalen Partnerorganisationen in Herkunfts- oder Transitländern durchführen, kann die Förderung bis zu 35.000 Euro betragen.

Hat Ihr Verein einen konkreten Vorschlag und möchte sich zu einem oder mehreren dieser Themen engagieren? Dann reichen Sie eine Projektskizze ein!

Der Auswahlprozess erfolgt in zwei Schritten:

(1) Bitte reichen Sie zuerst eine Projektskizze ein. Das entsprechende Formular finden Sie im Anhang dieser Email. Nutzen Sie nur dieses Formular und senden Sie uns vorerst keine weiteren Unterlagen/Dokumente zu. Der Einsendeschluss für Ihre Projektskizzen ist der 30.11.2016.

(2) Nach Prüfung aller eingereichter Vorschläge setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.

Kommt Ihre Projektidee in die engere Auswahl, werden wir Sie im zweiten Schritt bitten, einen detaillierten Antrag auf Projektförderung einzureichen.“

Zusatzinformation: zusatzinformation_cim-foerderangebot-migration-flucht

Kontakt

Nora Seddig
Programm Migration für Entwicklung
Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM)
Dag-Hammarskjöld-Weg 1-5
65760 Eschborn
T +49 6196 79 – 6443
migration@cimonline.de
I   www.cimonline.de / www.giz.de

Zusammenarbeit mit Migranten in Partnerschaften mit Afrika

Zum Fachtag „Zusammenarbeit mit Migranten und europäischen Partnern in kommunalen Partnerschaften mit Afrika“, der am 26. April 2013 von der Servicestelle in Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigsburg und dem Staatsministerium Baden-Württemberg durchgeführt wurde, liegt nun die Dokumentation vor.

http://www.service-eine-welt.de/migration/migration-fachtagmigrantenpartnerschaftenafrika2013.html

Kontakt: SKEW, Ines Barth, Telefon 0228 20717-349, ines.barth @ engagement-global.de

Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte (Nakopa)

Finanzielle Unterstützung für Kommunen und kommunale Spitzenverbände

Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte. Foto: panthermediaIm Rahmen des Projekts „Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte (Nakopa)“ bietet die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Unterstützung kommunaler Partnerschaftsprojekte deutscher Kommunen oder kommunalen Spitzenverbände an.

Bezuschusst werden dabei seit 2013 entwicklungspolitische Projekte mit Schwerpunkt nachhaltige Daseinsvorsoge, gute lokale Regierungsführung oder Klimaschutz und Klimaanpassung in Ländern des globalen Südens. Besonders begrüßt werden außerdem Projektvorschläge, die die Zukunftsthemen Migration und Entwicklung oder Fairer Handel/Nachhaltige Beschaffung in der entwicklungspolitischen Partnerschaftsarbeit innovativ miteinander verbinden.

Web: http://www.service-eine-welt.de/nakopa/nakopa-start.html

Kontakt bei SKEW

Dr. Britta Milimo, Telefon 0228 20717-410,
britta.milimo@engagement-global.de

Luca Demmerle, Telefon 0228 20717-334,
luca.demmerle@engagement-global.de

GLOBUS-Stiftung

GLOBUS-Stiftung
Leipziger Str. 8
66606 St. Wendel
Tel.: 06851/9093315
E-Mail: info@GLOBUS-Stiftung.de
Web: www.GLOBUS-Stiftung.de

Die GLOBUS-Stiftung unterstützt humanitäre Projekte in sogenannten Entwicklungs-ländern.

Handlungsfelder:

– Fairer Handel/Faire Beschaffung
– Migration/interkulturelles Lernen
– Partnerschaften
– Kleinstbetragsförderung unter 2.000 Euro. Große Projekte sollen einen Umfang von 50.000 Euro pro Jahr nicht überschreiten.

moveGOBAL e.V.

In verschiedenen Bundesländern gibt es bereits für migrantische Vereine die Möglichkeit, sich direkt von migrantischen Berater/innen über Fördermöglichkeiten informieren zu lassen. Eine Übersicht über entsprechende Anlaufstellen hat u.a. moveGLOBAL – entwicklungs-politische Beratung von Migrant/innen für migrantisch-diasporische Organisationen. www.moveglobal.de

Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte

Die Stiftung unterstützt politisch verfolgte Menschen, die wegen ihres öffentlichen Eintretens für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte in ihren Heimatländern in eine gefährliche, oft lebensbedrohliche Situation geraten sind.

Tätigkeitsregion
Hamburg

Handlungsfelder
Migration/interkulturelles Lernen

Förderart
Reisekosten, Kampagnen, Stipendien

Antragshöhe/Projektdauer
Die Stiftung gewährt Stipendien in der regel für ein Jahr, übernimmt die Reise- und Krankenversicherungskosten und stellt eine Wohnung zur Verfügung.

Form der Antragstellung
Formlose Antragstellung

Antragsteller/-in
Politisch Verfolgte, häufig Journalisten

Adresse und Ansprechpartner

Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte
Osterbekstraße 96,
22083 Hamburg
Fon: +49 (0) 40 – 42863 575 – 7
Fax: +49 (0) 40 – 42863 575 – 6
E-Mail: kontakt@hamburger-stiftung.de
www.hamburger-stiftung.de

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) unterstützt RückkehrerInnen durch seine zwei Programme REAG (Reintegration and Emigration Programme for Asylum-Seekers in Germany) und GARP (Government Assisted Repatriation Programme). Im Juli 2003 wurde vom Bundesamt die “Zentralstelle für Informationsvermittlung zur Rückkehrförderung” (ZIRF) errichtet, welche Daten und Informationen auswertet, die insbesondere durch den Informationsaustausch mit den auf dem Gebiet der Rückkehrförderung tätigen Institutionen gewonnen werden. Diese Informationen zu Rückkehrförderprogrammen, Fördermaßnahmen, Herkunftsländerinformationen, Ansprechpartnern und Beratungsstellen werden öffentlich zugänglich in der sog. ZIRF-Datenbank bereitgestellt.

Homepage der Rückkehrförderung des BAMF
Homepage ZIRF Individuelle Rückkehrberatung
ZIRF-Datenbank

Kontakt

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
Gerlinde Wachter
Frankenstraße 210
90461 Nürnberg
Telefon: +49 911 943-4127
Telefax: +49 911 943-4199
gerlinde.wachter @ bamf.bund.de