Nutzen Sie am 5.12 den Internationalen Tag des Ehrenamtes

Seit 1986 wird jedes Jahr am 5. Dezember auf Beschluss der Vereinten Nationen (UN) der Internationale Tag des Ehrenamtes begangen.

Tipp: Nutzen Sie diesen Tag, um auch den ehrenamtlich Tätigen in Ihrem Verein einmal „Danke“ zu sagen und ihren Einsatz zu würdigen. Das Gefühl, dass das Engagement nicht als selbstverständlich wahrgenommen wird, trägt spürbar zur Motivationssteigerung bei. Die zum Ausdruck kommende Würdigung erleichtert es, weitere ehrenamtlich Engagierte zu finden.

Ihre Möglichkeiten, diesen Tag zu nutzen, sind vielfältig und u.a. abhängig von Ihrem konkreten Verein. Einige Beispiele:

  • Bericht in der Mitgliederzeitung/auf der Webseite über die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements in Ihrem Verein. Vergessen Sie dabei den Dank für die geleistete Arbeit nicht.
  • spezielle Events für Ehrenamtliche. Ich habe z.B. in ein einem Verein gute Erfahrungen mit einem „Ehrenamtlichenabend“ gemacht, an dem der Verein alle Aktiven (nicht nur den Vorstand) als Dankeszeichen einlädt. Alternativ ließe sich das auch mit einem Frühstück oder einem besonderen Ausflug nur für Ehrenamtliche machen.
  • Verleihung von  Auszeichnungen (Ehrenamlicher des Jahres/des Monats, Ehrenmitglied usw.) und öffentliche Information darüber.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Dabei ist es weniger wichtig, was Sie konkret machen. Wichtig ist, dass Ihre Ehrenamtlichen das Gefühl bekommen, dass der Vorstand sich Gedanken über eine Würdigung des Engagements gemacht hat und dieses Engagement nicht als selbstverständlich wahrnimmt.

RA Heiko Klages, 2K-verbandsberatung

Online-Engagement auf Augenhöhe | betterplace-GIZ-Studie

Warum engagieren sich Menschen aus Deutschland in Ghana oder Südafrika? Und wie lösen sie die Herausforderungen der interkontinentalen Zusammenarbeit? Im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat das betterplace lab die Studie »Online-Engagement auf Augenhöhe. Warum Menschen in Deutschland sich für Ghana oder Südafrika engagieren« erstellt.

Auch wenn die Studie nicht repräsentativ ist und vor allem internetaffine, junge Menschen erreicht hat, so gibt sie doch einen Einblick in die Kooperationslandschaft zwischen Deutschland und Ghana oder Südafrika. Dabei wurden zwei Engagementtypen deutlich: die »Gründer/innen«, die neue Projekte initiieren sowie die »Aufspringer/innen«, die mit bestehenden Organisationen zusammenarbeiten. In der Regel sind vorangegangene Kontakte nach Afrika ein wichtiger Motor für das Engagement in Projekten. Die Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist für die Beteiligten wichtig: offener und persönlicher Austausch, Respekt im Umgang miteinander und gegenseitige Wertschätzung. Kommunikationsprobleme sowie die Schieflage zwischen den Rollen als Geldgeber/in oder Projektumsetzer/in stellen für die meisten der Befragten wesentliche Herausforderungen dar.

Weitere Informationen: http://de.slideshare.net/betterplacelab/onlineengagement-auf-augenhhe-warum-menschen-in-deutschland-sich-fr-ghana-oder-sdafrika-engagieren