Ausschreibung für ZeitzeicheN 2017 startet

Ab sofort startet die Ausschreibung für den Deutschen lokalen Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN. Dabei gibt es einige Veränderungen in den Ausschreibungsbedingungen und im Verfahren.

Im Rahmen des 11. Netzwerk21Kongresses in Göttingen werden am 29. November 2017 die Preisträger_innen in folgenden Kategorien ausgezeichnet:

  • Bildung und Kommunikation für eine nachhaltige Entwicklung
  • Nachhaltige Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung
  • Nachhaltig produzieren und konsumieren
  • Klimaschutz und Klimaanpassung
  • Internationale Partnerschaften

Bewerbungen für ALLE KATEGORIEN können eingereicht werden durch:

  •     gemeinnützige, zivilgesellschaftliche Organisationen (Vereine, Stiftungen o.a.)
  •     informelle Initiativen oder Privatpersonen
  •     gewerblich tätige Körperschaften
  •     Kommunen oder Kommunalverbände
  •     öffentliche Bildungs- oder Forschungseinrichtungen
  •     Religionsgemeinschaften
  •     Sonstige Organisationen

Mit einem neuen Wettbewerbsverfahren wollen wir in diesem Jahr lokales Nachhaltigkeitsengagement mehr in die Öffentlichkeit rücken und den Vernetzungsgedanken stärken.

Die von der Jury ausgewählten Wettbewerbsbeiträge werden auf www.netzwerk21kongress.de/zeitzeichen im September publiziert. In einem öffentlichen Votingverfahren werden die Beiträge auf maximal fünf Nominierte pro Kategorie eingegrenzt. Die Nominierten werden mit dem Ende der Abstimmung veröffentlicht. Aus diesen wählt die Jury einen Preisträger pro Kategorie.

Alle Nominierten werden zum Netzwerk21Kongress und zur Preisverleihung eingeladen. Zur Intensivierung des Erfahrungsaustausches und der Vernetzung der Agierenden wird ein moderierter Workshop organisiert. In einem Workshop mit Dr. Stefan Hermann Siemer von der Ambulanz für neue Kommunikation erhalten die Teilnehmenden methodischen Input zum Beispiel zur Entwicklung von Kommunikationsstrategien und -kampagnen, zur Entwicklung von Strategien und der Gewinnung von Stakeholdern. Die Tagungs- und Reisekosten für alle Nominierten des ZeitzeicheN-Preises werden übernommen.

Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 15. August 2017.

Weitere Details zu den Ausschreibungsbedingungen: www.netzwerk21kongress.de/zeitzeichen

Weitere Hinweise und Ankündigungen:

  • Vom 30. Mai bis zum 5. Juni 2017 finden die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit statt. Alle Arten von Akteuren/Akteursgruppen können ihre Aktionen auf www.tatenfuermorgen.de eintragen. Bedingung: Die Aktion muss während der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit stattfinden und einen Bezug zu Nachhaltigkeit haben.

Stifterverband fördert Changemaker Region Kiel

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat im Wettbewerb „Campus & Gemeinwesen“ das Projekt Changemaker Region Kiel ausgezeichnet. Mit Projekten beworben hatten sich 73 Universitäten und Hochschulen. Sechs Vorhaben wurden ausgezeichnet.

Changemaker Region Kiel

Das Projekt Changemaker Region Kiel führt die drei Kieler Hochschulen und eine Vielzahl von (zivil)gesellschaftlichen Akteuren zusammen, um Studierende, BürgerInnen und SchülerInnen dabei zu unterstützen, Changemaker für eine nachhaltige Entwicklung der Region zu werden. Die Region Kiel soll zur ersten Changemaker Region Deutschlands werden. Studierende, BürgerInnen und SchülerInnen in der Region Kiel sollen dabei unterstützt werden, als Changemaker gesellschaftliche Herausforderungen eigenständig und unternehmerisch zu lösen. Dazu bietet das Projekt ein vielfältiges Lernprogramm zur Planung und Durchführung von Changeprojekten an, führt den yooweedoo Ideenwettbewerb durch und unterstützt die Durchführung von Changeprojekten.

Nachdem yooweedoo in den vergangenen Jahren nur Studierende fördern konnte, führt das Projekt Changemaker Region Kiel nun die drei Kieler Hochschulen und eine Vielzahl von gesellschaftlichen Akteuren zusammen, um alle Bürger*innen der Region Kiel dabei zu unterstützen, Changemaker für eine nachhaltige Entwicklung ihrer Region zu werden. Die Region Kiel soll zur ersten Changemaker Region Deutschlands werden. Studierende, Bürger*innen und Schüler*innen in der Region Kiel sollen dabei unterstützt werden, als Changemaker gesellschaftliche Herausforderungen eigenständig und unternehmerisch zu lösen. Dazu wird das Projekt ein vielfältiges Lernprogramm zur Planung und Durchführung von Changeprojekten anbieten, den yooweedoo Ideenwettbewerb durchführen und die Durchführung von Changeprojekten unterstützen. Das Vorhaben wird koordiniert vom yooweedoo-Team an der School of Sustainability der Universität Kiel.
Infos: http://yooweedoo.org/changemaker-region-kiel

Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein Torsten Albig hat die Schirmherrschaft für die Changemaker Region Kiel übernommen. Das Vorhaben wurde als Pilotprojekt in die Landesentwicklungsstrategie 2030 aufgenommen.

Kontakt
Prof. Dr. Christoph Corves
Kiel School of Sustainability
corves@geographie.uni-kiel.de

Dialogforum der Schmid Stiftung | Nachhaltige Strukturen aufbauen

Am 2. und 3. Oktober 2014 fand das erste Dialogforum der Schmid Stiftung in Heidelberg statt.

Das Thema des ersten Dialogforums war: Nachhaltige Strukturen aufbauen.

Oder, als Frage formuliert: Wie kann der Übergang und der Aufbau nachhaltiger Strukturen in gemeinwohlorientierten Organisationen und Initiativen gelingen?

Häufig starten Initiativen mit großem Elan und profitieren von den unentgeltlichen Ressourcen, die Gründer oder Förderer einbringen. Zudem verleiht oft das Charisma der Gründerpersönlichkeit einen organischen Zusammenhalt. Tritt aber nun Wachstum ein, oder aber das Engagement der ursprünglichen Gründer und/oder Förderer geht zur Neige, zeigen sich häufig organisatorische Herausforderungen. Die Organisation tritt in die nächste Entwicklungsphase ein und muss nun selbsttragende nachhaltige Strukturen etablieren. Kommunikationsabläufe, Verantwortlichkeiten und die Etablierung von verschiedenen Rollen, die zuvor möglicherweise die Gründerpersönlichkeit in Personalunion ausgeführt hat, müssen nun angepasst und institutionalisiert werden.

Zwei gemeinwohlorientierte Organisationen stellten Ihre Anliegen im Rahmen des Dialogforums vor und erhielten von unseren Dialog-Partnern und Vertretern anderer gemeinwohlorientierter Organisationen konkrete Lösungsimpulse für die nächsten Schritte. Im einen Fall ging es um eine Nachfolgeregelung, während das andere Organisationsbeispiel den Aufbau eines regionalen Ablegers einer Organisation thematisierte.

Eine kleine Zusammenfassung unseres ersten Dialogforums ist hier in Kürze auf http://www.schmid-stiftung.org verfügbar.

Hintergrund

Gemeinwohlorientierte Organisationen und Initiativen sehen sich häufig mit sehr ähnlichen Problemen konfrontiert. Häufig profitieren die Verantwortlichen sehr davon, wenn sie sich mit anderen Verantwortlichen, die ähnliche Herausforderungen zu meistern haben, austauschen können. Doch im Alltag finden sich die Verantwortlichen mit ähnlichen Entwicklungsherausforderungen nicht zwangsläufig. Wir organisieren und gestalten solche Begegnungen gezielt.

Das Dialogforum der Schmid Stiftung dient diesem Zweck. Es bietet Vertretern gemeinwohlorientierter Organisationen und Initiativen Gelegenheit zum Austausch untereinander. Gleichzeitig wird die konkrete Erarbeitung von Lösungsstrategien mithilfe des Know-Hows des isb-Wiesloch angeregt. Die sich beteiligenden Organisationen und Initiativen profitieren vor Ort von neuen Kontakten und konkreten Umsetzungsimpulsen.

Ausblick

Die nächsten Dialogforen der Schmid Stiftung finden statt am 22. und 23. Juni 2015 (Kollegiales Lernen) und am 26. und 27. Oktober 2015 (Ressourcenverantwortung). Ort der Veranstaltungen ist Heidelberg. In Kürze erfahren Sie hier mehr zu diesen Veranstaltungen.

Unser Ansprechpartner für das Dialogforum ist Björn Schmitz: schmitz@schmid-stiftung.org, http://www.schmid-stiftung.org

Heinrich-Böll-Stiftung

Die Heinrich-Böll-Stiftung versteht sich als Teil der „grünen“ politischen Grundströmung. Ihre Grundwerte sind .Ökologie und Nachhaltigkeit, Demokratie und Menschenrechte, Selbstbestimmung und Gerechtigkeit

Gefördert werden Stipendien. Zudem sind bei einzelnen Landesstiftungen Kooperationsveranstaltungen möglich. Darüber hinaus betreibt die Stiftung weltweit Büros, mit denen Kontakt aufgenommen werden kann.

Kontakt
Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Telefon: 030/28534-0
Fax: 030/28534-109
E-Mail: info@boell.de
Internet: www.boell.de