Programmausschreibung “ Young Leaders – Du und Dein Verein“ Qualifizierungsprogramm für Ehrenamtliche

Die Stiftung Gute-Tat in Hamburg hat Ihr neues Programm Young Leaders – Du und Dein Verein” zur Nachwuchsförderung und Gewinnung von zukünftigen Vereinsvorständen gestartet. Über einen Zeitraum von einem Jahr werden die Teilnehmenden durch verschiedene Themenworkshops im Bereich Organisation und Führung von Vereinen unterstützt und weiter qualifiziert. Bewerbung ist bis 19. Dezember 2015 möglich.

Nachwuchsgewinnung und -qualifizierung in Vereinen für ehrenamtliche Vorstands- und Führungstätigkeiten ist für viele Vereine ein wichtiges Anliegen. Daher möchten wir mit unserem neuen Projekt „Young Leaders – Du und Dein Verein“ Vereine bei ihrer internen Nachwuchsförderung und der Gewinnung von zukünftigen Vorständen aus dem Kreis bereits aktiver Ehrenamtlicher unterstützen. Zielsetzung des Projekts ist die längerfristige Gewinnung von ehrenamtlichem Nachwuchs für die Vorstandsarbeit und für Führungstätigkeiten. Bereits aktive Menschen im Verein sollen darin bestärkt werden, Aufgaben in der Vorstandsarbeit wahrzunehmen sowie erste Führungs- und Leitungsaufgaben zu übernehmen.

Kosten: Für die Teilnehmer entstehen keine Kosten.
Dieses Projekt wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

Zeitraum: Dezember 2014 – November 2015
Das Programm startet mit einer Auftaktveranstaltung, qualifiziert die Teilnehmenden an fünf Moduleinheiten und endet mit einer Abschlußveranstaltung im Herbst 2015.

Begleitend dazu finden zwei Workshops für die teilnehmenden Vereine zum
Thema Nachwuchsgewinnung und –förderung statt.

Kontakt
Frau Simone Klein, Tel: (040) 3573 7400 oder per Mail an s.klein @ gute-tat.de
http://www.gute-tat.de/young-leaders/

Neues BMZ-Förderprogramm für entwicklungspolitische Qualifizierung (PFQ)

Nichtregierungsorganisationen können zukünftig leichter ihre Erfahrungen und entwicklungspolitischen Fachkenntnisse weitergeben: Über das neue „Programm zur Förderung entwicklungspolitischer Qualifizierungsmaßnahmen“ (PFQ) können sie Gelder beantragen, um Qualifizierungsmaßnahmen für andere NRO oder sonstige Interessierte durchzuführen. Das Programm wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen (EG) durchgeführt.

Gefördert werden ein- oder mehrtägige Seminare sowie Seminarreihen, die der entwicklungspolitischen Qualifizierung dienen. Dabei kann es sowohl um methodische wie inhaltliche Aspekte gehen. Inhaltlich sollten sich die Qualifizierungsmaßnahmen an folgenden Themen orientieren: Armutsminderung, Gleichberechtigung der Geschlechter, partizipative Entwicklung und gute Regierungsführung, Umwelt-und Ressourcenschutz, Krisenprävention, ländliche Entwicklung, programmbasierte Ansätze und Handelsentwicklung. Besonders förderwürdig sind Qualifizierungsangebote, die sich aus aktuellen nationalen und internationalen entwicklungspolitischen Prozessen ergeben. Weitere Informationen zum Programm sowie die Formulare zur Antragstellung finden sich auf der Homepage von Engagement Global gGmbH.

In Deutschland arbeiten zahlreiche entwicklungspolitisch aktive Nichtregierungsorganisationen. Ohne ihr Engagement wäre die Umsetzung vieler entwicklungspolitischer Maßnahmen kaum möglich. Sie stehen in ständigem Austausch mit ihren Partnern im Ausland und treiben die fachlichen Diskussionen voran. Zum Teil haben sie über viele Jahre hinweg wertvolle Kenntnisse und Erfahrung in der erfolgreichen Durchführung von Projekten im In- und Ausland gesammelt. Von diesem Know-how sollen zukünftig andere NRO und sonstige Aktive in der Entwicklungszusammenarbeit wie etwa Kommunen profitieren. Das Programm greift damit eine Anregung zivilgesellschaftlicher Organisationen auf.

Mehr dazu unter http://www.engagement-global.de/pfq-programm.html.

Freiwilligen Zentrum Hamburg

Kompetenzzentrum im Netzwerk des bürgerschaftlichen Engagements in Hamburg

Das Freiwilligen Zentrum Hamburg ist eine Einrichtung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements und der Freiwilligenarbeit in Stadt und Kirche. Es ist seit dem 1. Juni 1997 aktiv. Träger sind das Erzbistum Hamburg und der Caritasverband Hamburg e.V. Es ermöglicht freiwilliges / ehrenamtliches / bürgerschaftliches Engagement von verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren. Es zeigt sich offen und heißt alle Menschen, Gruppen und Organisationen in der Gesellschaft willkommen, die dies in und mit ihren Möglichkeiten (Zeit, Know-How, Geld, Kontakte) unterstützen wollen.

Fachkreis Freiwilligenkoordination

Die ausgebildeten beruflichen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen treffen sich zum fachlichen Austausch. In der Regel trifft man sich 3- bis 4-mal im Jahr zum Fachgespräch. Die Termine sind offen für alle in diesem Bereich Tätige.

Kontakt
http://www.freiwilligen-zentrum-hamburg.de

Initiativen zur Besetzung und Qualifizierung ehrenamtlicher Vereinsvorstände

Modellprojekt der Robert Bosch Stiftung

Vereine sind die wichtigste Organisationsform für ehrenamtliches Engagement. Nahezu jeder Zweite in Deutschland ist Mitglied in einem Verein. Die Zahl der Engagierten, die als Funktionsträger tätig sind, verringert sich jedoch stetig. Für viele Vereine ist es zunehmend eine Herausforderung, ehrenamtliche Vorstandsposten nachzubesetzen. Dies liegt oft an einem verstaubten Bild von Vorstandsarbeit, aber manchmal auch an fehlender Offenheit in Vereinen für frischen Wind von außen oder zeitgemäße Strukturen.

Um auf diese Herausforderung zu reagieren führt die Robert Bosch Stiftung seit 2011 in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE) das Programm „Engagement braucht Leadership“ durch. In einer ersten Modellphase von 2011 bis 2013 wurden dabei die Freiwilligenagenturen in Bremen, Halle/Saale und Mülheim an der Ruhr gefördert, um Maßnahmen zur Qualifizierung von ehrenamtlichen Vereinsvorständen sowie zur Vermittlung von neuen Vorstandsmitgliedern zu erarbeiten und umzusetzen. Informationen hierzu bietet die Publikation „Stärkung von Vereinen und ihren Vorständen als Zukunftsaufgabe“, die in der rechten Spalte zum Download bereitsteht.

Die Unterstützung von Personen in Vorstandsämtern sowie die Gewinnung, Qualifizierung und Nachbesetzung neuer Vorstände stehen auch in der zweiten Programmphase von „Engagement braucht Leadership“ von 2014 bis 2016 im Mittelpunkt. Um den Ansatz in die Breite zu tragen und noch stärker im politischen Handeln auf Landesebene zu verankern, arbeitet die Stiftung in den kommenden zwei Jahren in drei Bundesländern mit größtenteils zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, die sich für die Teilnahme am Programm in landesweiten Netzwerken organisiert haben.

In Baden-Württemberg sind dies unter der Federführung des Paritätischen Bildungswerkes, der Gemeindetag und das Gemeindenetzwerk, der Städtetag und das Städtenetzwerk, der Landesjugendring und die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen.

In Hessen bearbeitet die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen das Thema in Kooperation mit der LandesEhrenamtsagentur Hessen.

In Nordrhein-Westfalen übernimmt die Paritätische Akademie die Federführung des Netzwerkes, an dem der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband NRW, die AIDS-Hilfe NRW, die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen sowie die Landesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros beteiligt sind.

Die Vorstandsthematik soll dauerhaft in das Aufgabenprofil der Netzwerke auf Landesebene aufgenommen und auch über die Stiftungsförderung hinaus fortgeführt werden. Mehr dazu: http://www.bosch-stiftung.de